Ein großer, hochstämmiger, astloser und bunt verzierter Baum der Mitten im Ort steht: Maibäume sind in Franken ein fester Bestandteil der Kultur und jeder der schon einmal auf einer Kirchweih war, ist der Brauch des Maibaumstehlens geläufig. Der Maibaum prägt den Frühling in beinahe jeder Gemeinde - dabei ist nicht einmal geklärt, woher dieser Brauch stammt.

Nicht mehr ganz so verbreitet wie der Maibaum, ist der sogenannte Georgiritt. Das Fest zu Ehren des Heiligen Georg wird heute nur noch vereinzelt begangen und hat einen christlichen Hintergrund. Um den Patron der Pferde, Reiter und Bauern zu feiern, zieht in einem festlichen Zug ein geschmücktes Pferd mit seinem Reiter durch die Stadt und wird abschließend gesegnet. Lebendig ist dieses Fest vor allem in Effeltrich in der Fränkischen Schweiz.

Regional oder lokal, traditionell oder neumodisch, überliefert oder mit unbekanntem Ursprung: Kennst du die fränkischen Bräuche?

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