Druckartikel: "Ja, noch schlimmer": Wetter-Prognose für Franken trübt Hoffnung

"Ja, noch schlimmer": Wetter-Prognose für Franken trübt Hoffnung


Autor: Redaktion

Franken, Sonntag, 05. Juli 2026

Franken erwartet eine neue heiße Woche mit Badewetter. Doch die Natur bräuchte etwas anderes.
Franken erwartet erneut trockenes Wetter.


Nach einem wechselhaften Sonntag (5. Jul 2026) erreicht nach Angaben von Wetterexperte Stefan Ochs ein Schwall Warmluft aus Richtung Azoren über England Franken. "Es ist wechselnd bewölkt und trocken mit einem Temperaturanstieg am Nachmittag auf 27 Grad. Der Westwind ist lebhaft mit verbreitet starken Böen," beschreibt Ochs die Wetterlage. Laut der Deutschen Presse-Agentur könnte es mit Verweis auf den Deutschen Wetterdienst allerdings in Nordbayern etwas Regen oder Gewitter geben.

Die Temperaturen liegen demnach zwischen 21 Grad in Hochfranken und 30 Grad am Untermain. Nach den jüngsten Prognosen halte die Warmluftzufuhr am Dienstag weiter an, so Stefan Ochs. "Die Temperaturen sollen bei zeitweiligem Sonnenschein und einem in Böen frischen Westwind bis auf 30 Grad steigen. Regen wird nicht erwartet", führt er fort.

"Große Temperaturanomalie" prägt Wetter in Franken

"Seit wann kommt 30-Grad-Luft von den Azoren über England zu uns? Tatsächlich haben wir wegen des nach Nordosten verschobenen Azorenhochs eine große positive Temperaturanomalie westlich von Portugal", erklärt der Diplomphysiker. Damit sind Abweichungen von Temperaturmittelwerten gemeint. Laut dem Wetterexperten bestehen auch für den weiteren Verlauf der kommenden Woche kaum Aussichten auf eine Änderung. Die Warmluft solle demnach nicht wieder abziehen, vielmehr sei weiterhin mit sehr warmen Tagen und viel Sonnenschein zu rechnen.

Die Höchsttemperaturen würden sich voraussichtlich nahe 30 Grad bewegen, während der Wind von Nordwest auf Nordost drehe und in Böen frisch bleibe. Abgesehen von den einzelnen Schauern am Sonntag seien weitgehend keine Niederschläge zu erwarten, betont Ochs. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremen Wetterschwankungen in Deutschland, bei denen die Regionen unterschiedlich betroffen sind. Besonders Geiselwind, Neustadt/Aisch-Bad Windsheim oder Feucht hätten in letzter Zeit kaum Regen bekommen, so Ochs.

"Eventuell klappt es da morgen noch mit den Gewittern", hofft er für den Sonntag - allerdings hielten die meisten Prognosen auch für die nächsten Tage keinen nennenswerten Regen bereit. "Ja, noch schlimmer": In der zweiten Wochenhälfte könnten die Temperaturen laut Modellen sogar bis auf 33 Grad steigen. Trotz der sommerlichen Hitze bleibe die Luft nach Einschätzung des Wetterexperten relativ trocken. Es gebe keine Anzeichen für schwüle Witterung. "Für die Nächte wird daher weiterhin eine angenehme Abkühlung auf ungefähr 13 Grad erwartet", fasst Ochs zusammen.

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