Wanderhütten in Franken: Top 5 Einkehrtipps für Wanderer
Autor: Sandro Frank
Franken, Sonntag, 16. August 2026
Franken bietet Wanderern zahlreiche urige Hütten in reizvoller Natur. Unsere Leser haben nun über die fünf beliebtesten Wanderhütten in der Region abgestimmt.
Franken ist ein Paradies für Wanderer. Ob in der Rhön, im Fichtelgebirge oder im Frankenwald - überall laden urige Hütten zur Einkehr ein. Wir wollten wissen, welche Wanderhütten in der Region besonders beliebt sind, und haben unsere Leser um ihre Empfehlungen gebeten. Die Rückmeldungen waren zahlreich und vielfältig.
Vom gemütlichen Berggasthof mit Panoramablick bis zur traditionellen Vereinshütte mit deftigem Essen bietet die fränkische Wanderhüttenlandschaft für jeden Geschmack das passende Ziel. Hier sind die fünf beliebtesten Wanderhütten in Franken. Wer lieber länger unterwegs ist, findet hier außerdem 11 der schönsten Wanderrouten Frankens.
Platz 5: Seehaus im Fichtelgebirge
Auf dem Schneebergmassiv im Fichtelgebirge liegt das Seehaus des Fichtelgebirgsvereins, das sich in unserem Ranking über Rang 5 freuen darf. Die Wanderhütte im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel bietet zwei Gastzimmer mit insgesamt 60 Sitzplätzen sowie eine Terrasse und einen Biergarten mit Blick zum Ochsenkopf.
Video:
Das Seehaus bietet sich als Ziel und Zwischenstation für Wanderungen im Schneebergmassiv an. Der nahe Schneeberg ist mit 1051 Metern die höchste Erhebung Frankens. Wer länger bleiben möchte, findet im Seehaus 19 Betten in Doppel- und Mehrbettzimmern sowie zwei Bettenlager für insgesamt 50 Personen. Angeboten werden kalte und warme Speisen nach Karte.
Kontaktdaten:
- Adresse: Seehaus 1, 95709 Tröstau
- Telefon: 09272/222
- Internet: Seehaus im Fichtelgebirge
Platz 4: Kösseinehaus im Fichtelgebirge
Mit dem Kösseinehaus befindet sich auf Platz 4 eine weitere Wanderhütte aus dem Fichtelgebirge im Ranking um die beliebteste Wanderhütte Frankens. Auf dem 939 Meter hohen Gipfel der Großen Kösseine im Landkreis Wunsiedel steht das Kösseinehaus des Fichtelgebirgsvereins. Das Unterkunftshaus ist nur zu Fuß erreichbar und bietet Wanderern eine Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit. Direkt daneben befindet sich der 1924 eingeweihte Kösseineturm, von dem sich ein weiter Blick über das Fichtelgebirge eröffnet.
Rund um den Gipfel prägen markante Granitformationen die Landschaft. Besonders auffällig ist die große Granitblockhalde, die sich über rund 16 Hektar erstreckt und unter Naturschutz steht. Mehrere Wanderwege führen auf die Große Kösseine und verbinden den Gipfel mit weiteren Zielen im Fichtelgebirge.