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Von Hexenturm bis Zukunft: Diese Museen in Franken solltet ihr entdecken
Autor: Sandro Frank
, Sonntag, 21. Juni 2026
Fränkische Museen begeistern mit ihrer Vielfalt, von Burgen über Technik bis zu lebendigen Traditionen. Wir haben unsere Leser nach ihren Lieblingsmuseen gefragt.
Franken ist reich an kulturellen Schätzen und beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Museen. Von großen Häusern mit internationaler Strahlkraft bis zu kleinen Spezialmuseen mit regionalem Charme reicht das Angebot. Wir wollten von unseren Lesern wissen, welche Museen in Franken besonders empfehlenswert sind.
Die Rückmeldungen zeigen, wie unterschiedlich eure Interessen sind. Ob Technik, Kunst oder Handwerk - die fränkische Museumslandschaft hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Frankens Spezialmuseen zeigen außergewöhnliche Sammlungen, von Kameras über Fingerhüte bis zu Zirkeln.
Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm in Zeil am Main
Das Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm in Zeil am Main im unterfränkischen Landkreis Haßberge widmet sich einem der dunkelsten Kapitel der fränkischen Geschichte. Im 17. Jahrhundert war Zeil als Richtstätte des Hochstifts Bamberg Schauplatz großer Hexenverfolgungen, bei denen über 400 Menschen als sogenannte Hexen verbrannt wurden.
Video:
Die Ausstellung im historischen Stadtturm und der angrenzenden ehemaligen Fronveste dokumentiert diese Zeit eindrucksvoll und sensibilisiert für die Mechanismen von Angst, Aberglaube und Machtmissbrauch. Vorträge, Seminare und kulturelle Veranstaltungen ergänzen das Programm.
Kontaktdaten:
Adresse: Obere Torstraße 14, 97475 Zeil am Main
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober Donnerstag bis Sonntag sowie feiertags von 13 bis 16.30 Uhr
In Michelau im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels widmet sich das Deutsche Korbmuseum der Geschichte, Kunst und Tradition des Flechthandwerks und Korbhandels. Auf rund 850 Quadratmetern präsentiert es in 26 Schauräumen fast 2000 Exponate aus aller Welt.
Untergebracht ist die Sammlung im historischen Wohn- und Geschäftshaus einer bedeutenden Michelauer Korbmacherfamilie, dessen älteste Gebäudeteile aus dem Jahr 1815 stammen. In den "Lebenden Werkstätten" führen Korbmacher von April bis Oktober jeden Samstagnachmittag von 13.30 bis 16.30 Uhr ihr Handwerk vor.
Kontaktdaten:
Adresse: Bismarckstraße 4, 96247 Michelau
Öffnungszeiten: Freitag von 12 bis 16.30 Uhr, Samstag, Sonntag und feiertags von 10 bis 16.30 Uhr
Die Kunstsammlungen der Veste Coburg im oberfränkischen Coburg zählen zu den bedeutendsten kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen Deutschlands. In der imposanten Burganlage, auch "Fränkische Krone" genannt, werden die ehemaligen Sammlungen der Herzöge von Coburg präsentiert.
Das Spektrum reicht von Gemälden und Skulpturen über historische Waffen und Kutschen bis zu Kunsthandwerk und einem bedeutenden Kupferstichkabinett. Die Veste ist zudem ein authentischer Luther-Ort, an dem der Reformator 1530 mehrere Monate verbrachte.
Kontaktdaten:
Adresse: Veste Coburg, 96450 Coburg
Öffnungszeiten: 28. März bis 8. November täglich von 10 bis 17 Uhr
Frankensteins Klemmbaustein Museum in Eckental im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt richtet sich an Familien sowie an Fans kreativer Bauwelten aus Klemmbausteinen. Der kreative Name verbindet den Standort Franken mit dem Thema Bausteine zu einem einprägsamen Wortspiel.
Auf der dreistöckigen Ausstellungsfläche sind detailreich gestaltete Themenwelten mit Stadt, Bahnhof, Flughafen, Industriegebiet und Piratenwelt zu sehen. Neben dem Bestaunen der Modelle können Kinder und Erwachsene selbst kreativ werden und an Workshops teilnehmen. Noch mehr sehenswerte Häuser versammelt unsere Übersicht zu Museen in Franken.
Kontaktdaten:
Adresse: Nordring 1, 90542 Eckental
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag 12 bis 18 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr
Das Deutsche Museum Nürnberg, auch bekannt als Zukunftsmuseum, widmet sich den Technologien von morgen. Im Augustinerhof in der Nürnberger Altstadt werden Themen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Raumfahrt und digitale Transformation erlebbar gemacht.
Die interaktiven Ausstellungen laden dazu ein, mitzudiskutieren, wie die Welt von morgen aussehen soll. Anders als historisch ausgerichtete Museen richtet es den Blick nach vorn und beleuchtet Technologien und Ideen, die unser Leben prägen werden, mit Blick auf ihre gesellschaftlichen Folgen. Das Museum richtet sich an alle Altersgruppen und verbindet Wissenschaft mit Unterhaltung auf mehreren Etagen.
Kontaktdaten:
Adresse: Augustinerhof 4, 90403 Nürnberg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 10 bis 18 Uhr
Als ältestes Eisenbahnmuseum der Welt blickt das DB Museum in Nürnberg auf seine Gründung im Jahr 1882 zurück. Kern des Museums in Nürnberg bildet eine 6600 Quadratmeter große Ausstellung zur Geschichte der Eisenbahn in Deutschland. Auf dem Museumsgelände können Besucher die Geschichte der Eisenbahn von den Anfängen bis heute erleben.
Zu den Highlights gehören historische Originalfahrzeuge, darunter ein Nachbau des legendären Adler, sowie interaktive Ausstellungen zur Technik und Kulturgeschichte des Schienenverkehrs. Für Kinder gibt es einen eigenen Bereich mit Spielmöglichkeiten und einer Modellbahnanlage.
Kontaktdaten:
Adresse: Lessingstraße 6, 90443 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage von 10 bis 18 Uhr
Das Fränkische Freilandmuseum liegt in Bad Windsheim, im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Ein Rundgang durch das 45 Hektar große Gelände gleicht einer Zeitreise durch 700 Jahre fränkische Alltagsgeschichte.
Über 120 historische Gebäude aus ganz Franken wurden hierher versetzt und wieder aufgebaut. Darunter finden sich diverse Bauernhöfe, Handwerkerhäuser, Mühlen, Schäfereien und sogar ein Sommerschlösschen. Eingebettet in eine idyllische Kulturlandschaft begegnen Besucher auch alten Haustierrassen wie dem fränkischen Gelbvieh.
Kontaktdaten:
Adresse: Eisweiherweg 1, 91438 Bad Windsheim
Öffnungszeiten: 14. März bis 24. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr; 25. Oktober bis 13. Dezember werktags 10.30 bis 16 Uhr, sonntags und feiertags 10 bis 16.30 Uhr
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