Druckartikel: Die 6 schönsten Burgen in Franken – das ist die Siegerin im Leser-Ranking
Die 6 schönsten Burgen in Franken – das ist die Siegerin im Leser-Ranking
Autor: Milena Graf
Franken, Samstag, 05. Sept. 2026
Franken erfreut sich einer äußerst hohen Anzahl an Burgen. Doch welche sind die schönsten Burgen der Region? Unsere Leser haben entschieden.
Von mächtigen Wehranlagen über romantische Ruinen bis hin zu prachtvollen Residenzen – die fränkische Burgenlandschaft zieht Jahr für Jahr zahlreiche Besucher an. Allein in der Fränkischen Schweiz gibt es über 200 Anlagen, je nach Zählart. Mehr als 30 davon sind weiterhin bewohnt.
Die schönsten Burgen in Franken: Tiefe Verbundenheit zur Region
Die Rückmeldungen auf die Frage nach der schönsten Burg in der Region waren vielfältig und zeigen die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrer lokalen Geschichte. Aus all den zahlreichen Empfehlungen haben wir ein Ranking der beliebtesten fränkischen Burgen zusammengestellt. Für alle, die lieber im Grünen entspannen, haben wir die schönsten Parks in Franken gefunden.
Burgen eignen sich besonders für diejenigen, die an Geschichte interessiert sind. Auf diesen Burgen jedoch kommen sicherlich alle auf ihre Kosten - wenn überhaupt Eintritt verlangt wird.
Über Scheßlitz lockt die Giechburg in exponierter Lage. Von der Burg schweift der Blick bis nach Bamberg und in die nördliche Fränkische Schweiz im Landkreis Bamberg. Die mittelalterliche Burganlage wurde erstmals im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt, der erste Bau fand vermutlich sogar schon im 10. Jahrhundert statt. Die Giechburg diente einst den Grafen von Giech als Stammsitz und zeugt weiterhin von der bewegten Geschichte der Region.
Heute ist die teilweise erhaltene Anlage ein beliebtes Ausflugsziel mit einem Burggasthof, der fränkische Spezialitäten serviert. Von der Aussichtsterrasse genießen Besucher einen spektakulären Panoramablick über das Bamberger Land. Der Burggasthof erfreut sich auch bei unseren Lesern großer Beliebtheit.
Auf der Giechburg gibt es auch immer wieder Ausstellungen; diese sind laut der Gaststätte Giechburg nur am Wochenende zugänglich. Die Außenanlage der Giechburg selbst ist frei zugänglich. Die Öffnungszeiten des Gasthofs sind gleichzeitig die Öffnungszeiten der Burg.
Informationen auf einen Blick:
Adresse: Giechburg 1, 96110 Scheßlitz
Öffnungszeiten: Mai bis Oktober: Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, November bis April: 10 bis 17 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag
Platz 5: Kaiserburg Nürnberg
Die Nürnberger Burg ist das Wahrzeichen der kreisfreien Stadt Nürnberg und zählt zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters. Die ausgedehnte Doppel-Burganlage auf dem Sandsteinfelsen, die die Kaiserburg Nürnberg und Teile der Burggrafenburg miteinschließt, beherbergt heute die Dauerausstellung "Kaiser – Reich – Stadt. Die Kaiserburg Nürnberg" sowie das Kaiserburg-Museum, das Waffen, Rüstungen und weitere historische Exponate zeigt. Besonders sehenswert sind die romanische Doppelkapelle, der Tiefe Brunnen und der Sinwellturm mit seinem weiten Blick über die Altstadt. Die Burg war zwischen 1050 und 1571 Schauplatz zahlreicher Reichstage und Residenz der deutschen Kaiser.
Informationen auf einen Blick:
Adresse: Auf der Burg 17, 90403 Nürnberg
Öffnungszeiten: April bis September: täglich 9 bis 18 Uhr, Oktober bis März: täglich 10 bis 16 Uhr
Auf dem höchsten der berühmten sieben Bamberger Hügel thront die Altenburg, eines der Wahrzeichen der kreisfreien Stadt Bamberg. Die erstmals 1109 urkundlich erwähnte Burg diente im 14. und 15. Jahrhundert den Bamberger Fürstbischöfen als Residenz, bevor sie 1553 im Zweiten Markgrafenkrieg weitgehend zerstört wurde. Der 33 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert blieb erhalten und bietet einen weiten Blick über die UNESCO-Welterbestadt. Im 19. Jahrhundert weilte hier auch der berühmte Dichter E.T.A. Hoffmann.
Informationen auf einen Blick:
Adresse: Altenburg 1, 96049 Bamberg
Öffnungszeiten: täglich 9 bis 19 Uhr, Bergfried während der Öffnungszeiten begehbar
Die über 1000 Jahre alte Burg Pottenstein ist die älteste Burg der Fränkischen Schweiz und liegt spektakulär auf einem senkrechten Felsen über dem gleichnamigen Ort im Landkreis Bayreuth. Gegründet im 11. Jahrhundert, diente sie 1228 unter anderem der Heiligen Elisabeth von Thüringen als Zufluchtsort – ein eigenes Gedenkzimmer sowie eine Ausstellung erinnern an diese prominente Bewohnerin. Die in Privatbesitz befindliche und noch heute bewohnte Burg beherbergt ein Museum mit vor- und frühgeschichtlichen Objekten, einer Waffensammlung und drei komplett eingerichteten Schauräumen. Der parkartige Garten der Oberburg bietet einen herrlichen Blick über Stadt und Landschaft.
Informationen auf einen Blick:
Adresse: Burgstraße 13, 91278 Pottenstein
Öffnungszeiten: April bis Oktober, Öffnungszeiten variieren je nach Monat (April: Sa/So, Mai/Juni/Sept/Okt: Do-So, Juli/Aug: Mi-So), jeweils 11 bis 17 Uhr
In der Stadt Kulmbach im gleichnamigen Landkreis können Burgbegeisterte die Plassenburg, eine der eindrucksvollsten Renaissancefestungen Deutschlands, entdecken. 1135 zum ersten Mal in einem Schriftstück erwähnt, wurde die Anlage nach ihrer Zerstörung im Bundesständischen Krieg im 16. Jahrhundert als prachtvolle Vierflügelanlage mit dem berühmten "Schönen Hof" bereits wenige Jahre später wieder aufgebaut. Heute vereint die Burg gleich vier Museen unter einem Dach: das Museum Hohenzollern in Franken, das Deutsche Zinnfigurenmuseum mit rund 300.000 Figuren, das Landschaftsmuseum Obermain und das Armeemuseum Friedrich der Große. Die reich geschmückten Arkadengänge des Innenhofs lassen die Atmosphäre eines deutschen Fürstenhofs der Renaissance lebendig werden.
Informationen auf einen Blick:
Adresse: Festungsberg 27, 95326 Kulmbach
Öffnungszeiten: April bis September: täglich 9 bis 18 Uhr, Oktober bis Dezember: täglich 10 bis 17 Uhr, Januar bis März: täglich 10 bis 16 Uhr – Oktober bis März montags geschlossen
Die Veste Coburg, auch "Fränkische Krone" genannt, belegt den ersten Platz im Ranking der schönsten fränkischen Burgen. Im Jahr 1225 wurde die Anlage in der kreisfreien Stadt Coburg zum ersten Mal als eine Art Burg oder Schloss erwähnt; die Anfänge des Bauwerks reichen jedoch bis ins 10. Jahrhundert zurück. Heute zählt die Veste zu den größten und am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Berühmtester Gast war Martin Luther, der sich 1530 ein halbes Jahr auf der Veste aufhielt und dort viele Schriften verfasste. Die mächtige Festung beherbergt die Kunstsammlungen der Veste Coburg mit einem bedeutenden Kupferstichkabinett, einer Jagdwaffen- und Gläsersammlung sowie einer historischen Wagen- und Schlittensammlung. Von den Bastionen aus genießen Besucher bei gutem Wetter einen spektakulären Panoramablick bis zum Thüringer Wald.
Informationen auf einen Blick:
Adresse: Veste Coburg 1, 96450 Coburg
Öffnungszeiten: 28. März bis 8. November 2026; täglich 10 bis 17 Uhr
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.