Besondere Ampelmännchen in Franken: In diesen Städten gibt es sie
Autor: Julia Gebhardt
Franken, Donnerstag, 01. Januar 2026
In Franken gibt es besondere Ampel-Figuren mit regionalen Motiven. Warum sie eingeführt wurden und was dahinter steckt, sorgt für Gesprächsstoff in mehreren Städten.
Es ist momentan ein absoluter Hype - auch in Franken: Wer durch die Straßen verschiedener Städte schlendert, dem fällt vielleicht auf, dass nicht überall an den Fußgängerampeln die gleichen, standardisierten Figuren leuchten.
In vielen Orten Deutschlands haben sich besondere Ampel-Figuren etabliert – kleine, leuchtende Symbole, die weit mehr sind als bloße Verkehrszeichen. Sie spiegeln regionale Identität, Geschichte oder gesellschaftliche Werte wider und sorgen bei Passanten oft für ein Schmunzeln im Alltag.
Besondere Ampel-Figuren in Franken: Nürnberg, Bamberg und weitere Städte
Von den berühmten Ost-Ampelmännchen in Berlin bis zu kreativen Varianten mit Regenschirm, Kleid oder sogar als Paar – diese kleinen Lichtgestalten sind zu echten Kultobjekten geworden. Doch wie entstehen solche besonderen Ampel-Männchen, was bedeuten sie, und warum erfreuen sie sich so großer Beliebtheit?
Ein Blick auf die charmanten Details im Straßenbild zeigt: Hier steckt mehr dahinter als reine Funktionalität.
Auch in einigen fränkischen Städten gibt es inzwischen Ampeln mit besonderen Motiven. Wo es für aufmerksame Verkehrsteilnehmer und Fußgänger was zu entdecken gibt, erfahrt ihr in diesem Artikel.
Fränkischer Vorreiter: Sams-Ampel in Bamberg
Bereits 2017, zum 80. Geburtstag von Paul Maar, dem Erfinder des Sams, wurde im Erba-Park in Bamberg eine besondere Ampel aufgestellt. Das Sams übernimmt hier die Aufgabe der Verkehrsregelung auf dem Kinderspielplatz und vermittelt Kindern auf spielerische Weise die wichtigsten Verkehrsregeln. Die Ampel ist solarbetrieben und reagiert auf Knopfdruck. Die Vorlage für das Sams-Piktogramm stammt übrigens vom "Sams"- Erfinder höchstselbst, dem Schriftsteller Paul Maar, der damals auch bei der offiziellen Einweihung anwesend war.
Ursprünglich sollte die Ampel in der Innenstadt direkt vor jenem Haus installiert werden, das einst als Drehort für die Filme diente: Dabei handelt es sich um das „Haus zum Einhorn“ in Bamberg (Judenstraße 16), das in den Filmen die Außenkulisse für Herrn Taschenbiers Haus darstellt.