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Altstädte in Franken: Das sind die Top 6 Leserempfehlungen
Autor: Jürgen Wittrin
Franken, Samstag, 07. November 2026
Franken ist berühmt für seine malerischen Altstädte mit Fachwerkhäusern, Stadtmauern und historischen Gassen. Eine Leser-Auswahl der beliebtesten Altstädte.
Franken ist reich an Städten, deren Altstädte über Jahrhunderte gewachsen sind und bis heute das Stadtbild prägen. Die Bandbreite reicht vom UNESCO-Welterbe bis zur kleinen Fachwerkstadt im Naturpark, und viele dieser Orte sind beliebte Ziele für Tagesausflüge und Städtereisen.
Wir wollten wissen, welche Altstadt in Franken die schönste ist, und haben unsere Leser nach ihren Favoriten gefragt. Die Rückmeldungen waren zahlreich und reichten von bekannten Touristenzielen bis zu kleinen Geheimtipps. Hier sind die sechs Altstädte in Franken, die am häufigsten genannt wurden.
Platz 6: Miltenberg
Platz 6 geht an Miltenberg am Main, das zwischen den Höhen von Spessart und Odenwald liegt. Mittelpunkt der Altstadt ist der Marktplatz, der als "Schnatterloch" bekannt ist und von Fachwerkhäusern sowie dem 1583 von Michael Juncker geschaffenen Marktbrunnen geprägt wird.
Entlang der Hauptstraße reihen sich weitere Fachwerkbauten, darunter das Gasthaus "Zum Riesen", das als älteste Fürstenherberge Deutschlands gilt und 1590 sein heutiges Aussehen erhielt. Oberhalb der Stadt liegt die Mildenburg, in der das Museum Burg Miltenberg Ikonen und moderne Kunst zeigt.
Auf Platz 5 landet Königsberg in Bayern im Landkreis Haßberge. Die kleine Stadt liegt im Naturpark Haßberge und ist für ihre verwinkelten Gassen und zahlreichen historischen Fachwerkhäuser bekannt.
Königsberg bezeichnet sich als Regiomontanus-Stadt, denn der Astronom und Mathematiker Johannes Müller, genannt Regiomontanus, wurde hier am 6. Juni 1436 geboren. An seinen Geburtsort erinnert das Regiomontanushaus am Salzmarkt. Über der Altstadt erhebt sich die Stauferburg, die Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahr 1168 erbauen ließ. Sie diente einst dazu, den Haßgau und den Zugang zu den Haßbergen zu überwachen und zu sichern.
Bereits im 8. Jahrhundert wurde Königsberg erstmals urkundlich erwähnt. Dank seiner günstigen Lage an den bedeutenden Fernwegen Burgweg und Rennweg entwickelte sich die Stadt früh zu einem wichtigen Handels- und Gewerbestandort.
Adresse Stadtverwaltung: Marktplatz 7, 97486 Königsberg i. Bay.
Platz 4 belegt Kronach, die Kreisstadt des gleichnamigen oberfränkischen Landkreises im Frankenwald. Die historische Altstadt, von den Einheimischen "Obere Stadt" genannt, liegt auf einem Bergsporn und ist als Ensembledenkmal von einer vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben.
Zu den markanten Bauten gehören die gotische Stadtpfarrkirche St. Johannes mit ihrem Nordportal sowie das 1583 erbaute historische Rathaus. Über der Altstadt erhebt sich die Festung Rosenberg, eine der größten Festungsanlagen Deutschlands.
Kronach überstand im Laufe seiner Geschichte mehrere Belagerungen. Besonders während des Dreißigjährigen Krieges verteidigten die Bürger ihre Stadt erfolgreich gegen wiederholte Angriffe, woran auch heute noch das Stadtwappen erinnert. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts gehört die Stadt zu Bayern. Kronach ist zudem der Geburtsort des Renaissancemalers Lucas Cranach der Ältere.
Adresse Stadt Kronach: Marktplatz 5, 96317 Kronach
Auf Platz 3 folgt Dinkelsbühl an der Wörnitz im Landkreis Ansbach. Die Altstadt mit ihrer Stadtmauer, ihren Toren und Türmen sowie zahlreichen Fachwerk- und Giebelhäusern hat ihr historisches Stadtbild weitgehend bewahrt. Grund dafür ist, dass Dinkelsbühl in beiden Weltkriegen von Zerstörungen verschont blieb.
Im Jahr 1998 erhielt die Stadt den Status einer Großen Kreisstadt. Prägend ist das Münster St. Georg, dessen Turm Donnerstag bis Sonntag für Besucher geöffnet ist und einen Blick über die Dächer der Stadt bietet.
Das Nachrichtenmagazin Focus kürte Dinkelsbühl einst zur schönsten Altstadt Deutschlands. Selbst der große US-Sender CNN zählte die Stadt im Jahr 2021 zu den schönsten Städten Europas.
Platz 2 geht an Rothenburg ob der Tauber im Landkreis Ansbach, das zu den bekanntesten mittelalterlichen Städten Deutschlands zählt und an der Romantischen Straße liegt. Eines der meistfotografierten Motive ist das Plönlein, eine kleine Weggabelung mit schiefem Fachwerkhaus zwischen dem Siebersturm und dem Kobolzeller Tor. Die Stadt kann außerdem mit einem der schönsten Hinterhofcafés in Franken aufwarten.
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen die begehbare Stadtmauer, der Marktplatz, das Burgtor und die St.-Jakobs-Kirche mit dem Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider. Veranstaltungen wie das historische Festspiel "Der Meistertrunk", die Reichsstadt-Festtage und der Weihnachtsmarkt Reiterlesmarkt greifen die Geschichte der ehemaligen Reichsstadt auf.
Für Rothenburg war der Zweite Weltkrieg einschneidend: Bei einem amerikanischen Luftangriff in den letzten Kriegswochen wurde rund 45 Prozent der Altstadt zerstört. Trotzdem gelang es später, große Teile des historischen Stadtbildes wiederaufzubauen.
Adresse Rothenburg Tourismus Service: Marktplatz 2, 91541 Rothenburg ob der Tauber
Platz 1 belegt deutlich Bamberg, die kreisfreie Stadt in Oberfranken. Die Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und gliedert sich in die Bergstadt mit dem Kaiserdom, die Inselstadt zwischen den Regnitzarmen und die Gärtnerstadt mit ihren historischen Anbauflächen.
Bis heute trägt Bamberg den Beinamen "fränkisches Rom". Diese Bezeichnung geht unter anderem auf den Umstand zurück, dass die Stadt, ähnlich wie das antike Rom, auf sieben Hügeln erbaut wurde.
Zu den bekanntesten Ansichten zählen das Alte Rathaus, das mitten in der Regnitz steht, und die Fischerhäuser von "Klein Venedig" am Flussufer. Hinzu kommt eine ausgeprägte Bierkultur mit zahlreichen Brauereigaststätten und Bierkellern, die in der Altstadt oft nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.