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Alexander Herrmann verrät Geheimtrick für Kürbissuppe: "genial"


Autor: Anton Knorr

Wirsberg, Samstag, 26. Sept. 2026

Kurz vor dem Höhepunkt der Kürbis-Saison hat der fränkische Sternekoch Alexander Herrmann sein Rezept für den Klassiker geteilt. Dabei verleiht ein zusätzlicher Schritt dem Gericht einen ganz besonderen Geschmack.
Auf Instagram hat der fränkische TV- und Sternekoch Alexander Herrmann den Trick für seine Kürbissuppe gezeigt.


Der Herbst steht bevor und damit auch die Höhezeit der Kürbis-Saison in Deutschland. Für viele ist Kürbissuppe ein beliebtes Gericht, wenn es langsam wieder kälter wird. Für Fans des Herbst-Klassikers hat der fränkische TV-Koch Alexander Herrmann einen Geheimtipp.

Laut ihm liege das traditionelle Rezept geschmacklich zu nah an einer Kartoffelsuppe, wie er in einem Video in den sozialen Medien erklärt. Deshalb fügt er noch einen zusätzlichen Schritt hinzu, um der Suppe so ein "konzentriertes Kürbis-Aroma" zu verleihen. 

"Geschmack pur": Alexander Herrmann behandelt Kürbis auf besondere Weise

Das Geheimnis des Sternekochs ist folgendes: der Hokkaidokürbis kommt in den Backofen, bevor er zur Suppe verarbeitet wird. Das entziehe ihm Wasser und hinterlasse gemeinsam mit den Gewürzen Zimt und Kurkuma "Geschmack pur", erklärt der Sternekoch. Außerdem entstehe durch das Rösten eine "andere leuchtende Farbe und ein ganz anderes Aroma", die das Gericht zu einer "genialen Suppe" mache, führt er weiter aus.

Video:




Die Aufnahmen stammen aus einem Video von vergangenem Jahr. Gemeinsam mit Fissler, einem Hersteller für Koch-Zubehör, lud der Sternekoch Ausschnitte aus dem Video und das Rezept nun erneut hoch. Wer das Rezept des Profis nachkochen möchte, findet hier die Zutatenliste (für zwei bis drei Personen):

Für den Ofenkürbis:

  • 400 Gramm Hokkaidokürbis geputzt, entkernt, und mit Schale in circa 1 Zentimeter breite Stücke geschnitten
  • 2 Prisen gemahlener Zimt
  • 3 bis 4 Prisen gemahlenes Kurkuma
  • Fleur de sel
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Esslöffel Olivenöl

Für den Suppenansatz:

  • 1 Teelöffel Butter
  • Eine halbe Zwiebel (50 Gramm) geschält und fein gewürfelt
  • 1 Teelöffel brauner Zucker
  • 50 Milliliter trockener Weißwein
  • 450 Milliliter Gemüsebrühe
  • 120 Gramm Kokosmilch
  • Salz
  • Frisch gerieben Muskatnuss
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zum anrichten:

  • Kürbiskernöl zum Beträufeln
  • 30 Gramm Kürbiskerne

Mit Backblech, Kurkuma und Kernöl: So wird Alexander Herrmanns Kürbissuppe gemacht

Zunächst wird der Ofen auf 180 Grad Umluft vorgeheizt und ein Backblech mit Backpapier belegt. Die Kürbisstücke werden darauf verteilt, mit Gewürzen wie Fleur de Sel, Zimt, Kurkuma und Pfeffer bestreut und mit Olivenöl beträufelt. Im Anschluss wird alles gut vermischt und gleichmäßig verteilt. Das Blech kommt dann auf der mittleren Schiene für etwa 40 Minuten in den Ofen. Zur Halbzeit sollten die Kürbisstücke gewendet werden. Kurz vor Ende der Garzeit wird Butter in einem Topf erhitzt und Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze für zwei Minuten glasig angedünstet.

Zucker wird hinzugefügt und leicht karamellisiert. Anschließend werden die Ofenkürbisstücke zugegeben und kurz im Karamell angebraten. Darauf folgt das Ablöschen mit Weißwein, der einkochen soll, bevor Gemüsebrühe dazugegossen und das Ganze aufgekocht wird. Die Masse wird danach mit einem Stabmixer püriert. Die Zugabe von Sahne, erneutes Aufkochen und kurzes Köcheln bei schwacher Hitze schließen diesen Schritt ab. Zum Schluss wird die Suppe mit Salz, Muskatnuss und Pfeffer abgeschmeckt. Kürbiskerne werden in einer Pfanne ohne Fett angeröstet. Die Suppe wird schließlich in vorgewärmten Schalen serviert, mit Kürbiskernöl beträufelt und mit den gerösteten Kernen bestreut.

Alexander Herrmann wuchs in Wirsberg im oberfränkischen Landkreis Kulmbach auf und führt dort das traditionsreiche Posthotel seiner Familie, das seit 1869 besteht. Als Fernsehkoch wurde er durch Sendungen wie "The Taste" und "Küchenschlacht" einem breiten Publikum bekannt. Mit seinem Restaurant "AURA by Alexander Herrmann & Tobias Bätz" in Wirsberg hält er zwei Michelin-Sterne und verbindet traditionelle fränkische Küche mit moderner Kreativität. In Nürnberg betreibt der 55-Jährige das Imperial und das Fränk’ness.

Doch den Fernsehkoch prägt eine dunkle Vergangenheit. Kürzlich hat er im Fernsehen über sein Schicksal gesprochen.