Die Breitbandversorgung der Gemeinde Wiesenthau stand ein weiteres Mal zur Diskussion in der Gemeinderatssitzung. Uwe Wagner und Gisela Schrandt vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung waren dazu aus Bamberg angereist.

Bereits in der ersten Stufe hat Wiesenthau rund 250 000 Euro in die Hand genommen, um seine Datenautobahn für Wiesenthau und Schlaifhausen auf den neuesten Stand zu bringen. 100 000 Euro davon flossen als Zuschuss. Theoretisch stünden der Gemeinde nochmals 80 Prozent Fördergelder aus maximal 530 000 Euro zu. Das Geld fließt allerdings nur dann, wenn zuvor auch der entsprechende Bedarf nachgewiesen worden ist.


Jetzt steht Wiesenthau vor der Aufgabe, die förderfähigen Lücken zu finden, um so die letzten Schwachstellen zu beseitigen. In der ersten Phase fungierte Bürgermeister Bernd Drummer (JB), der damals noch einfacher Gemeinderat war, als Internetpate.
Er versteht den Breitbandausbau als eines jener Strategiethemen, die der Gemeinderat in seiner Klausurtagung im November behandeln will.

Silo für Streusalz

Seit längerem diskutierten die Wiesenthauer zudem über die Anschaffung eines Streusalzsilos. Jetzt liegt der genehmigte Bauantrag vor.

Der Vorratsspeicher hat eine Höhe von zwölf und einen Durchmesser von drei Metern. Zusammen mit dem Fundament und baulichen Anpassungen gibt die Kommune rund 30 000 Euro dafür aus. Der Parkplatz am Friedhof Wiesenthau ist jetzt öffentlich gewidmet worden. "Autos, die nicht an der Straße stehen, sind die besten Autos", sagte Drummer in diesem Zusammenhang. Ziel ist es, möglichst vielen Autofahrern aus dem öffentlichen Verkehr einen Parkplatz zu bieten.
Drummer bedankte sich abschließend bei den Vereinen und der Kirchenverwaltung für Ferienprogramms.