Nein, es werden keine Tütenspender und Müllbehälter für Hundekot im Gebiet der Gemeinde Eggolsheim aufgestellt, auch nicht probehalber. Das beschlossen die Mitglieder des Marktgemeinderats.
Stattdessen appellieren sie an die Eigenverantwortung der Hundebesitzer, die doch bitte die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Begleiter selbst entsorgen sollen.

Für das Gewerbegebiet am Eggolsheimer Bauhof erstellte das Ingeniurbüro Sauer + Harrer einen Bebauungsplan, das Landschaftsplanungsbüro Team 4 ergänzte den integrierten Grünordnungsplan. Da die Bürger und Behörden nach dem Baugesetz frühzeitig beteiligt werden müssen, sorgt die Verwaltung des Marktes Eggolsheim dafür, dass die dafür notwendigen Pläne zur Einsicht bereitliegen.


Diskussion seit Jahrzehnten

Für die Planung zur Erschließung beauftragten die Marktgemeinderäte für ein Honorar von 32 644 Euro das Ingenieurbüro Sauer + Harrer, das ebenfalls mit der Planung zum Neubau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Eggolsheim und Schirnaidel beauftragt wurde. Es dürften inzwischen schon zehn Jahre sein, in der sich der Marktgemeinderat mit der Erstellung eines Radwegs zwischen Buttenheim und Unterstürmig befasst, antwortete Bürgermeister Claus Schwarzmann auf die Frage von Thea Göller (CSU). Sie wollte auch noch wissen, warum der Radweg zwar dicht an Unterstürmig vorbei, jedoch nicht mitten durch den Ort führe.

"Das Gefährliche an den Radwegen sind die Ortschaften", entgegnete Schwarzmann. Dort seien Autos, Schwerlastverkehr und Radfahrer gleichzeitig auf den Straßen unterwegs.
Dank der interkommunalen Zusammenarbeit von Buttenheim, Altendorf und Eggolsheim übernimmt das Amt für Ländliche Entwicklung für den Ausbau des Radwegs 75 Prozent der entstehenden Koste, sodass für die Marktgemeinde Eggolsheim nur noch 40 000 Euro zu zahlen sind. Außerdem beteiligen sich die Landkreise an der Finanzierung, da die Verbindung zwischen Buttenheim und Unterstürmig als Ersatz für einen nicht gebauten Radweg entlang der Kreisstraßen dient.

Ein das Ortsbild prägendes Gebäude soll saniert werden, sodass es wieder bewohnt werden kann. Da hierbei die Untere Denkmalschutzbehörde involviert ist, muss auch die Marktgemeinde eine Stellungnahme abgeben.
Damit das Verfahren für alle Beteiligten so einfach wie möglich gemacht werden kann, könnte ein kurzer Fahrplan für Bürger entwickelt werden, die im Rahmen der Städtebauförderung ein historisches Anwesen gefördert sanieren lassen möchten,


Das wirtschaftlichste Angebot

Die alten Türen am Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr in Tiefenstürmig sind derart stark verwittert, dass eine Reparatur nicht sinnvoll erscheint. Den Auftrag zur Lieferung und Einbau eines Sektionaltors und drei Außentüren bekam die Firma Fuhrmann aus Lichtenfels, die mit 8153 Euro das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hatte.
Die Firma Fuhrmann aus Lichtenfels wird ebenfalls eine neue Haustür für die Kindertagesstätte in Bammersdorf liefern und einbauen. Auch hier hatte sie mit 8259 Euro das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben. Die Firma Kühn aus Eggolsheim bekam den Auftrag, die gemeindeeigenen Wohnungen und die Asylunterkunft in Kauernhofen mit Rauchmeldern auszustatten.

Vier Eggolsheimer Gemeindevertreter stimmten dagegen, da ihnen die Kosten für die Rauchmelder zu hoch schienen. Für 11 824 Euro wird die Firma Kühn die Wohnräume mit insgesamt 120 Rauchmeldern ausstatten.
In Eggolsheim fehlen mindestens sieben Plätze für Krippenkinder in den vorhandenen Kindertagesstätten. Für das kommende Kindergartenjahr wurden insgesamt 40 Kinder neu angemeldet, von denen elf jünger als zweieinhalb Jahre sind. Allerdings musste die Kindertageseinrichtung St. Martin in Eggolsheim bereits weitere Absagen erteilen. Damit künftig genügend Krippenplätze in der Marktgemeinde zur Verfügung stehen, soll die Kita in Drügendorf umgebaut werden.