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OB-Wahl Forchheim - die Kandidaten: Ulrich Schürr


Autor: Redaktion

Forchheim, Montag, 01. Februar 2016

Am 20. März entscheiden die Forchheimer endgültig über die Neubesetzung des Oberbürgermeisteramts. Wir stellen die beiden verbliebenen Kandidaten in der Stichwahl vor – hier Ulrich Schürr (CSU/JB), der beim ersten Urnengang am 6. März 34,27 Prozent der Stimmen erhielt.



Steckbrief

Vorname: Dr. Ulrich
Nachname: Schürr
Kandidat für Partei/Gruppierung: CSU / Junge Bürger Forchheim
Alter: 39 Jahre
Beruf: Rechtsanwalt
Hobbys: Wandern/Bergsteigen, Tennis spielen, Trompete spielen, Schafkopf
Geburtsort: Erlangen
Wohnort: Forchheim
Familienstand: verheiratet
Kinder: 1 Tochter
Politisch engagiert seit: 1995
Politische Vorbilder: Richard von Weizsäcker
Homepage: www.junge-bürger-forchheim.de, www.ulrich-schuerr.de
Facebook: Ulrich Schürr, Junge Bürger Forchheim
 


Thesen

1. Soll das Kolpinghaus zur Kulturhalle werden und wenn ja, in welcher Form?

Ich halte Areal und Gebäude grundsätzlich für gut geeignet. Wesentlich ist jedoch die Fortführung des Entwicklungs-Dialogs mit allen maßgeblichen Kultur-Akteuren. Als essenziell erachte ich vor allem die Ausarbeitung eines tragfähigen Nutzungs- und Betriebskonzepts. Parallel dazu sollte ein Kulturentwicklungsplan konzipiert werden.

2. Wird es mit Ihnen ein Baugebiet "Reuther Hänge" geben?

Bei besagter Fläche handelt es sich nicht um die Reuther Hänge, sondern um einen kleinen Teil des darüber liegenden Hochplateaus. Daher suggeriert die Begrifflichkeit des Bürgerbegehrens leider Unrichtiges. Den Kompromiss von 27 Bauplätzen halte ich für sinnvoll. Ich habe ihn im Stadtrat mitgetragen und stehe dazu. Ich sage aber auch: Diese Bebauung bedeutet eine sinnvolle Abrundung und ich bin gegen eine weitere Bebauung im Anschluss.

3. Was konkret kann für den Einzelhandel in der Innenstadt getan werden?

Die Belebung der Innenstadt sowie eine verbesserte Aufenthaltsqualität sind mir ein zentrales Anliegen. Dabei gilt es, alle Akteure ins Boot zu holen. Der Fokus politischen Handelns lag in der Vergangenheit zu sehr in der Peripherie. Wir brauchen eine bessere Vernetzung von Citymanagement, Stadtmarketing und Tourismus. Einheitliche Einkaufskonzepte im Sinne eines "Einkaufsmarkts Innenstadt" und z.B. ein virtueller Marktplatz können dies unterstützen. Das Sondernutzungsgebiet im Süden ist auch mir ein Dorn im Auge. Hier sollte nochmals eine rechtliche Überprüfung stattfinden.

 


Podiumsdiskussion

Wie gelingt es, bezahlbaren Wohnraum in Forchheim zu schaffen? Wo kann die Stadt noch wachsen? Und was muss sich dringend ändern? Diese und viele andere Fragen stellt der Fränkische Tag den vier Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt bei einer Podiumsdiskussion in der Aula des Herder-Gymnasiums Forchheim. Klaus Backer (FOF), Manfred Hümmer (FW), Uwe Kirschstein (SPD) und Ulrich Schürr (CSU/JB) lassen sich am Montag, 15. Februar, um 19.30 Uhr auf den Zahn fühlen und kämpfen um die Gunst der Wähler.

Was möchten Sie von den Bewerbern wissen? Schicken Sie uns Ihre Fragen an die vier Kandidaten per Mail an redaktion.forchheim@infranken.de