Am 26. Juni wurde die Bürgerinitiative (BI) gegen einen geplanten 34 Meter hohen Mobilfunkmast der Deutschen Telekom in Dietzhof mit dem Ziel gegründet, zumindest den Maststandort weiter weg von der Ortschaft zu verlegen. Einstimmig hatte sich auch der Gemeinderat Leutenbach gegen diesen Standort ausgesprochen und das gemeindliche Einverständnis für den Bauantrag versagt. Auch die Forchheimer Landtagsabgeordneten wurden eingeschaltet, weil die Telekom angebotene Alternativstandorte abgelehnt hatte. Nun scheint nach den Protesten der Dietzhofer Bürger und der weiteren Gesprächsbereitschaft des Gemeinderats Bewegung in die Sache zu kommen. Die Gesellschaft Deutsche Funkturm, Teil der Telekom-Gruppe, hat der Gemeinde nun in einem Schreiben angeboten, den Maststandort um circa 100 Meter bergaufwärts auf dem gleichen Grundstück zu verlegen. Über dieses Angebot berieten während der jüngsten Sitzung nun die Gemeinderäte nach vorher erfolgter Rücksprache mit den Verantwortlichen der BI und den Dietzhofer Bürgen. Letztere hätten den Maststandort gerne noch weiter weg vom Ort. Wie Bürgermeister Florian Kraft (FW) erklärte, freue man sich, dass es nun eine Gesprächsbereitschaft mit dem Mobilfunkbetreiber gebe und die Telekom einlenke. Einig waren sich die Gemeinderäte, dass man weiterhin versuchen will, den Maststandort noch weiter vom Ort wegzubringen, auch deshalb, weil sonst eine bauliche Entwicklung des Ortes schlecht möglich wäre. Deshalb, erläuterte Kraft, wolle man noch einen anderen Standort vorschlagen und gleichzeitig wissen, wie die Kriterien für den Mobilfunkempfang sind. Außerdem will der Gemeinderat noch die Rückmeldung der Abgeordneten abwarten. Einem Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines 18 Meter mal 20 Meter großen Bungalows mit Dreifachgarage in Leutenbach stimmten die Räte nicht zu, weil dies die Bauleitplanung in diesem Bereich gefährden würde. Dem Bauwerber soll nun ein Grundstückstausch angeboten werden.