Nur alle fünf Jahre findet in Pautzfeld ein Faschingsumzug statt. Seit 1975 gibt es diese Veranstaltung. Alle Ortsvereine beteiligen sich daran und hatten sich für ihre Wagen kreative Mottos ausgedacht. Vorneweg marschierte der Musikverein, der bei den Zuschauern mit schwungvoller Musik vom Feuerwehrgerätehaus als Startpunkt für Stimmung sorgte. Pfarrer Matthias Steffel reihte sich als Ministrant in die Prozession ein. Der Hallerndorfer Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) als Wikinger war flankiert von den beiden Pautzfelder Gemeinderäten Markus Düsel und Thomas Bauer (beide WGP), die das "Gmaa-Rod" schoben. "Die Aisch versiegt, weil's Wasser der Pautzfelder Weiher kricht", scherzte der Musikverein in großen Lettern auf seinem Motivwagen. Ebenfalls den Dorfweiher zum Thema machte der Dorfgemeinschaftsverein: Er warb für -freien Urlaub am Dorfweiher. Und die Feuerwehr rüstete wegen dem Klimawandel wieder um auf ihre alte Spritze, die sie beim Zug durch den Ort als klimaneutral, günstig im Unterhalt, platzsparend und gemütlich bewarb. "90 Jahre und immer noch topfit" war das Motto des Sportvereins, der in diesem Jahr sein Jubiläum feiert. Von der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) gab es Würstchen, und natürlich durfte beim bunten Treiben auch das Auswerfen der Kamelle nicht fehlen. Erstmals fand der Zug durch den Ort in Polizeibegleitung statt. Aufgrund des jüngsten Zwischenfalls in Volkmarsen (Hessen) sicherte am Anfang und am Ende des Faschingszugs ein Einsatzfahrzeug die Teilnehmer ab. Ausklingen ließen die Pautzfelder ihren Faschingsdienstagszug beim Sportheim. Hier endete der Zug und es wurde noch lange ausgelassen gefeiert.