Gosberg - Kurz und prägnant verlief die letzte Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinde Gosberg. Vorsitzender Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU/BB) begrüßte seine Kollegen aus Kunreuth, Konrad Ochs (CSU/BB), und Wiesenthau, Bernd Drummer (BGW), und die Verbandsräte aus den drei Gemeinden. Ein Thema war die notwendige Kanalreinigung der überörtlichen Abwasserentsorgung.

Sie war mit 5.930 Euro an die Firma Distler vergeben worden, da dringend Handlungsbedarf bestand. Bereits im Mai letzten Jahres war es zu Verstopfungen des Kanals im Bereich Hirtenbach und Bahnhofsstraße in Gosberg gekommen, vorwiegend durch Sandablagerungen. Ernst Strian, Kunreuth, war allein mit der Vergabe nicht glücklich und bestand nachdrücklich darauf, der Ursache der Verunreinigung auf den Grund zu gehen. Bürgermeister Seeber hielt dem entspannt entgegen, dies sei das erste Problem dieser Art in 20 Jahren, also keine Panik. Der zuständige Wasserwart Andreas Schütz mit seiner umfangreichen Erfahrung wird gebeten, ein wachsames Auge auf die weitere Entwicklung zu werfen. Die Wartung der Regenrückhaltebecken in der VG und mechanische Überprüfung wird in der nächsten Sitzung behandelt mit dem Ziel der Vergabe. Beschlossen hat die Gemeinschaftsverhandlung die Ersatzteilbeschaffung eines neuen Mähkopfes für das Anbaugerät der VG. Der Ausleger wurde vor zehn Jahren gekauft. Die Reparaturkosten hätten über 1400 Euro verschlungen. Ein neuer Mähkopf kostet rund 3700 Euro. Mit der Neuanschaffung des Mähkopfes will man sich auf die sichere Seite legen.