Für die Anwohner des Neubaugebiets "Schottwiesen" in Neuses hat Bauausschuss der Gemeinde Eggolsheim eine erfreuliche Neuigkeit bereit gehabt. Jetzt können die Schulbusse, die ab dem kommenden Frühjahr durch das Neubaugebiet rollen sollten, offenbar doch das "Lindner"-Gebäude umfahren. Das teilte Bürgermeister Claus Schwarzmann (BB) den Anwohnern jetzt bei einem Ortstermin des Bauausschusses mit.

Ein Grünstreifen zwischen der ehemaligen Fabrik und den Bahngleisen, der ursprünglich für Parkplätze vorgesehen war, wird demnach für den "Lindner"-Ausbau nicht mehr dringend benötigt. Er kann deshalb ohne großen baulichen Aufwand von den Bussen genutzt werden. "Wir haben das mit dem Busunternehmen und dem Ingenieurbüro betrachtet", sagte Schwarzmann.



2014 kommen die Schüler

Die Bürger, die wegen des geplanten Busverkehrs durch ihre Wohngegend um die Sicherheit ihrer Kinder gefürchtet und dagegen massiv protestiert hatten, zeigten sich erleichtert und zufrieden mit der jetzt in Aussicht gestellten Lösung.

Auch das Forchheimer Landratsamt ist mit den neuen Plänen grundsätzlich einverstanden. Wenn jetzt auch noch die Deutschen Bahn dem Vorhaben zustimmt, steht der neuen Route für die Schulbusse nichts mehr im Wege. Hintergrund der Debatte ist, dass wegen Sanierungsarbeiten die Realschule Forchheim ab Ende Februar 2014 das "Lindner"-Gebäude in Neuses zwei Jahre lang als Ausweichquartier nutzen wird.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Drosendorf sind derweil unglücklich wegen ihres maroden Tors am Gerätehaus.- Das lässt sich ihren Angaben zufolge nur noch schwer öffnen.

Im Haushaltsplan stehen 20 000 Euro für den Vorplatz das Feuerwehr- und Schützengebäude bereit. Da das Geld in diesem Jahr vermutlich nicht vollständig benötigt wird, sollen 5000 Euro von der veranschlagten Summe für ein sogenanntes Industriesektionaltor mit automatischem Torantrieb ausgegeben werden.


Weder Pacht noch Verkauf

In Bammersdorf soll eine alte Scheune auf dem Anwesen der ehemaligen Gastwirtschaft Willibald Amon abgerissen werden. Sie muss einem Carport Platz machen.

Da das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht, ist der Abbruch genehmigungsfrei. Genehmigungspflichtig ist aber die Dachneigung des Carports, da diese fünf anstelle von 45 Grad beträgt. Sechs Bauausschussmitglieder stimmten dem Vorhaben zu, während fünf dagegen waren. In der Ortsmitte von Eggolsheim haben Privatleute ein denkmalgeschütztes Gebäude erstanden. Sie wollen die ehemalige Viehstallung sanieren und voraussichtlich drei Wohnungen einbauen.

Die Eigentümer wollen in diesem Zusammenhang einen schmalen Grünstreifen zwischen Gebäude und Eggerbach von der Gemeinde kaufen oder zumindest pachten, um dort eine Eingangstür mit Außentreppe anzubringen.

Der Bauausschuss begrüßte das Engagement der Bauherren. Allerdings zeigte er sich skeptisch gegenüber den Kauf-oder Pachtplänen. Ungeklärt ist auch die Frage nach Stellplätzen für die Wohnungen. Daher lehnten neun von elf stimmberechtigten Bauausschussmitgliedern den Antrag auf Kauf oder Pacht ab.