Am Samstag eröffnet das Mutmacher-Haus. Und es gibt eine Gruppe von Bürgern in Ebermannstadt, die diesem Ereignis grollend entgegensehen; manche Stimmen klingen sogar zornig, wenn sie über Birgit Mally-Blank, über ihren Mann Herbert Mally und deren "Gesundheitsnetzwerk für Menschen mit Krebs" sprechen.

Begonnen hat die Geschichte vor zwei Jahren. Birgit Mally gründete eine Selbsthilfegruppe, die bis heute von der Bayerischen Krebsgesellschaft unterstützt wird. Die 43-Jähriger bezeichnet sich selbst als "bunt, für manche vielleicht zu bunt". Ihr Credo: "Ich stehe für das Leben."

Einigen Menschen in der Nachbarschaft und Besuchern der Gruppe gingen Mallys unbeirrbare Heiterkeit und ihre extrovertierte Gestik wohl schnell auf den Nerv. Mit einer Frau, die ihren Krebs auf der Straße "tanzt", konnten viele nichts anfangen.