Bürger und Politiker diskutieren, wie die Stadt mit dem Platz umgehen soll, auf dem 1938 die Synagoge niedergebrannt wurde. Elf Stadträte fordern eine umfassende Erörterung.
Nun wird sich der Stadtrat in die Diskussion um das ehemalige Synagogengelände einschalten. Der Bauausschuss hatte am 30. Juli beschlossen, dass Oberbürgermeister Franz Stumpf (CSU/WUO) in der Wiesentstraße 15 ein Wohnhaus bauen darf. Üblicherweise sind die Beschlüsse des Bauausschusses bindend.
Doch die Geschäftsordnung des Stadtrates sieht eine Ausnahme vor: Wenn ein Viertel des Stadtrates es will, kann ein Beschluss überprüft werden. Die FGL hat den Antrag auf den Weg gebracht. Elf Stadträte aus FGL, SPD, FW sowie der fraktionslose Peter Kaiser haben unterschrieben. Der Beschluss im Bauausschuss werde "der historischen Bedeutung des Grundstückes nicht gerecht", lautet die Begründung.
Bedeutet: Am 27. September wird der Stadtrat über das Thema "Wiesentstraße 15" sprechen. "Eine private Bebauung lehnen wir ab", sagte FGL-Rätin Annette Prechtel am Montag. Sie fordert die Forchheimer auf, sich mit dem Gedenken an die Zerstörung der Synagoge auseinanderzusetzen. Sie persönlich könne sich vorstellen, "auf einem Gedenkplatz den Umriss der Synagoge am Boden sichtbar zu machen und die Geschichte mit Hilfe von Tafeln zu veranschaulichen".
Udo Schönfelder (CSU) meint: "Die Stadt Forchheim muss sich ihrer historischen Verantwortung bewusst sein und kommt dieser auch nach, etwa durch den Gedenkstein neben der Wiesent. Es besteht breiter Konsens, dass wir eine lebendige Erinnerungskultur benötigen." Wie demnach mit alten Synagogengelände umgegangen werden soll? Dazu werde sich die CSU nach einer Fraktionssitzung im September äußern.
Doch die Geschäftsordnung des Stadtrates sieht eine Ausnahme vor: Wenn ein Viertel des Stadtrates es will, kann ein Beschluss überprüft werden. Die FGL hat den Antrag auf den Weg gebracht. Elf Stadträte aus FGL, SPD, FW sowie der fraktionslose Peter Kaiser haben unterschrieben. Der Beschluss im Bauausschuss werde "der historischen Bedeutung des Grundstückes nicht gerecht", lautet die Begründung.
Bedeutet: Am 27. September wird der Stadtrat über das Thema "Wiesentstraße 15" sprechen. "Eine private Bebauung lehnen wir ab", sagte FGL-Rätin Annette Prechtel am Montag. Sie fordert die Forchheimer auf, sich mit dem Gedenken an die Zerstörung der Synagoge auseinanderzusetzen. Sie persönlich könne sich vorstellen, "auf einem Gedenkplatz den Umriss der Synagoge am Boden sichtbar zu machen und die Geschichte mit Hilfe von Tafeln zu veranschaulichen".
Udo Schönfelder (CSU) meint: "Die Stadt Forchheim muss sich ihrer historischen Verantwortung bewusst sein und kommt dieser auch nach, etwa durch den Gedenkstein neben der Wiesent. Es besteht breiter Konsens, dass wir eine lebendige Erinnerungskultur benötigen." Wie demnach mit alten Synagogengelände umgegangen werden soll? Dazu werde sich die CSU nach einer Fraktionssitzung im September äußern.

Bei den elf Stadträten ist der Kollektivscham scheinbar dem Sündenstolz gewichen.
"Gerade wir als Deutsche"... Mit dieser Floskel werden sie ihre Argumente gegen die Bebaung des Parkplatzes beginnen.
"Gerade wir als Forchheimer" sind dazu prädestiniert, andere zu warnen, unsere Fehler zu wiederholen. Usw. usw...
Im Iran wird an der Fortsetzung der Endlösung der Judenfrage gearbeitet. Da hält sich das "empören" in seltsamen Grenzen.
Und wo war die historische Verantwortung und Bedeutung, als das Grundstück zum Verkauf stand?! Sollen sie doch lieber aus dem Platz des Gedenksteins einen "Hingucker" machen. Der ist momentan ziemlich öde und da wär auch genug Platz für Hinweis-Tafeln, wenn denn gewünscht.
Mal ganz abgesehen davon, dass anscheinend noch nicht einmal die jüdische Gemeinde ein Problem mit der Bebauung hat (die das Grundstück übrigens ursprünglich verkauft hatte) und das soll was heißen! Warum soll jetzt ein Privater, dem dieses Grundstück rechtmäßig gehört, es nicht nutzen dürfen? Ein Wohnhaus würde ich auf jeden Fall lieber sehen, als den jetzigen Zustand.
@forchi: Danke für diesen Komentar!
Wie das Grundstück als Parkplatz genutzt wurde hat es den 11 Stadträten (Elferrat) nicht gestört. Fünf von den Räten hatten im Bauuasschuß, wie man ja lesen konnte, nun auch nichts gegen eine Bebauung. Nun ist denen Moralaposteln eingefallen das ja bald Wahlen sind und man mit der "Immerdagegenfraktion", die von der FGL Frau und den FW-Mann ja angeführt werden, bei diesen Thema auch noch die eine odere andere Wählerstimme abzwacken könnte. Parkplatz ja, Bebauung nein. Bei der nächsten Wahl sollte man diese Logiker abstrafen.
...wird ununterbrochen geackert, daß die bösen Deutschen nie aufhören dafür zu bezahlen. Unsere Urenkel zahlen wahrscheinlich noch an die Urenkel des jüdischen Volkes Wiedergutmachung. Ich habe niemanden umgebracht und kein Land macht sich selbst so schlecht wie Deutschland. Wenn man unsere Politiker hört, dann sind wir alle potentielle Mörder. Es ist einfach nur noch Schwachsinn!!
allen Vorschreibern zu...