Druckartikel: Wettbewerb: Wer bietet die schwerste Kirsche der Fränkischen Schweiz?

Wettbewerb: Wer bietet die schwerste Kirsche der Fränkischen Schweiz?


Autor: Redaktion

Forchheim, Freitag, 19. Juni 2026

Im Landkreis Forchheim wird die schwerste Kirsche prämiert. Es locken Preise.
"Eröffnung Schwerste Kirsche" v. l. n. r.: Markus Zeiß, Landrat Hanngörg Zimmermann, Jonas Maußner, Manuel Rauch, Kirschenkönigin Michaela I.


Der Landkreis Forchheim mit seinem Obstinformationszentrum und die Obstgenossenschaften Igensdorf, Mittelehrenbach und Pretzfeld prämieren zum achten Mal die schwerste Kirsche im Anbaugebiet der Fränkischen Schweiz. Erzeuger der Genossenschaften (Fränkische Schweiz, Spalt und Bamberger Umland) können ihre Kirschen bei Ernteablieferung wiegen und dokumentieren lassen.

Das Gewicht der größten Kirsche wird dann an den Infotafeln der Obstgroßmärkte aktualisiert, sodass sichtbar ist, welche Gewichtsklasse gerade in Führung liegt. Der Wettbewerb um die schwerste Kirsche endet mit der Erntesaison 2026. Der erste Platz ist mit 300 € dotiert, der zweitplatziere Erzeuger erhält 200 €, der Drittplatzierte 100 €. Die Preise werden durch Landrat Hanngörg Zimmermann und die Genossenschaften übergeben. Die Kirschenernte in der Fränkischen Schweiz hat bereits begonnen.

Die richtig schweren Premiumfrüchte - so sind sich die Fachleute einig - kommen wohl erst zur Mitte bis Ende der Ernte. Der Landkreis Forchheim lobt den Wettbewerb um die schwerste Kirsche als Würdigung für einer guten Arbeit und herausragenden Qualitäten aus. Zur Erzeugung solcher Premiumkirschen müssen sämtliche Faktoren der fachlich guten Praxis berücksichtigt werden. Dazu gehören die Pflege der gesamten Obstanlage, die Wahl der Sorte, die optimale Versorgung des Kirschbaumes mit Wasser, Nährstoffen und Pflanzenschutz sowie die der fachgerechte Schnitt und die Pflege der Bäume oder Pflanzstreifen. Das Obstinformationszentrum ist hierfür Ansprechpartner der Erzeuger und stellt regelmäßig die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung und Zucht dar. Nur ein optimal versorgter Baum kann die vom Markt geforderten großen Kirschen produzieren, die dann auch entsprechend zufriedenstellende Preise erzielen können.

Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.