Forchheim: Moderne Kardiologie hat am Klinikum eröffnet
Autor: Redaktion
Forchheim, Dienstag, 03. März 2026
Die Kardiologie startet nach dem Umzug in Forchheim. Moderne Technik und neue Strukturen sollen die Versorgung verbessern.
Mit der Eröffnung der Kardiologie wird die Erweiterung des Klinikums Forchheim - Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim seit Montag endlich Wirklichkeit. "Der Umzug von Ebermannstadt nach Forchheim ist für mich richtig und wichtig, weil er die Chance bietet, insbesondere schwer kranke Patientinnen und Patienten noch besser versorgen zu können", sagt Chefarzt Samir Murad als Leiter der erweiterten Kardiologie am Standort in Forchheim.
"Mit der Investition in eine neue High-End-Herzkathederanlage können wir unser Know-How jetzt noch besser zum Wohl der Patientinnen und Patienten zum Einsatz bringen", freut sich Murad, der mit rund zehn Ärzten sowie zahlreiche medizinischen Fachangestellten und Pflegekräften von Ebermannstadt nach Forchheim im Rahmen der Fusion umzieht.
Rund zwei Millionen Euro habe das Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz allein in die moderne Medizintechnik in der neuen Kardiologie investiert. "Wir haben hier modernste Anlagen von Siemens Healthineers und ganz viel Platz, um neben Kathederuntersuchungen beispielsweise Schrittmacher oder Defibrillatoren einzusetzen", erklärt Murad und lobt besonders die kurzen Wege in der neuen Umgebung.
"Die räumliche Nähe zu anderen Abteilungen wie Intensivstation und Notaufnahme macht die interdisziplinäre Arbeit für eine bestmögliche Versorgung durch den gemeinsamen Standort hier in Forchheim noch einfacher", hat Murad bei einem gemeinsamen Rundgang mit Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Landrat Hermann Ulm, Ärztlichem Direktor Professor Dr. Jürgen Gschossmann, Pflegedienstleitung Sabine Jacob und Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers durch die neue Kardiologie am Donnerstag erklärt.
"Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht. Schrittweise wird in diesem Jahr auch noch die ausgebaute Intensivstation und die runderneuerte Notaufnahme im Rahmen der Erweiterung des Klinikums seiner Bestimmung übergeben werden", betonte Klinik-Geschäftsführer Sven Oelkers. Neben den großzügigen Räumlichkeiten haben Oberbürgermeister Dr. Kirschstein und Landrat Dr. Ulm insbesondere die umfangreichere technische Ausstattung für komplexe Untersuchungen gelobt.
"Der Umzug der interventionellen Kardiologie an den Klinikstandort Forchheim stellt den erfolgreichen Abschluss einer über Jahre vorbereiteten Neustrukturierung unserer Klinik Forchheim - Fränkische Schweiz dar. Von der Fusion der Häuser Ebermannstadt und Forchheim über das 30-Millionen-Neubauprojekt in Forchheim bis zur Einrichtung des neuen ,Zentrums für Innere Medizin' sind wir nun gut gerüstet für die wachsenden Anforderungen des deutschen Gesundheitssystems, die Notfallversorgung unter einem Dach von der Aufnahme bis zur Intensivstation. Gleichzeitig schaffen wir am Standort Ebermannstadt den Platz für die notwendigen Sanierungen und Neuinvestitionen in puncto Pflege, Geriatrie und Psychosomatik", hat Landrat Dr. Ulm kurz vor der Eröffnung der Kardiologie an die historische Dimension dieses Meilensteins in der Entwicklung der Gesundheitsversorgung in der Region erinnert.
Trotz der besseren technischen Ausstattung hat Chefarzt Murad angekündigt, den gewohnt ganzheitlichen Blick auf den Patienten beizubehalten. "Mir ist besonders wichtig, dass wir unseren Patientinnen und Patienten auch weiterhin wie in Ebermannstadt menschlich und auf Augenhöhe begegnen. Das ist unser Anspruch und den werden wir ab Montag jetzt auch in Forchheim weiterhin gerecht werden", freut sich Murad auf den Beginn einer neuen Ära im Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz.
Mit dem Startschuss für die neue Kardiologie erfolgt parallel die Gründung eines neuen Zentrums für Innere Medizin (ZIM) im Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz am Standort in Forchheim. Das "ZIM" setzt sich zusammen aus der bestehenden Klinik für Innere Medizin unter Leitung vom Chefarzt Professor Dr. Jürgen Gschossmann und der kardiologischen Abteilung aus Ebermannstadt unter der Leitung vom Chefarzt Samir Murad, die am Montag nach Forchheim umzieht.
"Durch die Gründung des neuen Zentrums für Innere Medizin am Standort Forchheim können wir Doppelstrukturen vermeiden und Synergieeffekte nutzen", sagte Chefarzt Professor Dr. Gschossmann. Gemeinsam sollen die Kompetenzen in dem neuen Zentrum gebündelt und ausgebaut werden.
"Ich werde das Zentrum als Direktor leiten. Chefarzt Murad wird das Zentrum als Stellvertretender Direktor führen. Ich freue mich wirklich außerordentlich, dass wir diese wegweisende Strukturveränderung gleichzeitig mit dem Start der neuen Kardiologie in Forchheim jetzt auf den Weg bringen konnten."
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.