Damit kann überprüft werden, wie sich der CO2- Ausstoß entwickelt. Diese Daten müssen erfasst und ausgewertet werden. Im Ausschuss für Umwelt und Natur des Landkreises stellte Klimaschutz-Manager Dominik Bigge deshalb die Möglichkeiten vor.
Grundsätzlich gibt es zwei Varianten: Eine jährliche Erstellung der Bilanz oder eine mit zeitlichen Unterbrechungen im Drei- bis Fünf-Jahres-Rhythmus. Die jährliche Bilanz hätte den Vorteil, dass Ausreißer besser erkennbar sind und die erstellten Verlaufskurven eine hohe Aussagekraft haben. Der Aufwand und die Kosten sind aber höher als bei der Bilanzierung mit zeitlicher Unterbrechung. Bigge schlug dem Kreisgremium vor, alle fünf Jahre Bilanz ziehen zu lassen. Damit soll ein externes Unternehmen beauftragt werden. Vertreter von FW, SPD und WLF betonten, dass ein Fünf-Jahres-Rhythmus ausreiche, um die Entwicklungen hinsichtlich des großen Zieles erkennen zu können.


Zu hoher Zeitaufwand

Stefan Lang (JB) fragte, ob dieses Monitoring auch das Team des Klimaschutz-Managers übernehmen könne. Dazu Bigge: "Wir können das momentan nicht leisten, wenn wir es gewissenhaft machen wollen." Der Zeitaufwand sei einfach zu groß.
Hans-Jürgen Dittmann (CSU) sprach sich dafür aus, die Bilanzierung zu vergeben. "Es wäre schade, wenn die Landratsamtsmitarbeiter ihre Zeit mit der Bilanzierung am Schreibtisch verschwenden würden", sagte er. Die Arbeit, die das Klimaschutz-Management bisher gemacht habe, sei sehr gut gewesen und solle in die gleiche Richtung weiter gehen. Ohne Gegenstimmen beschlossen die MItglieder des Ausschusses, die Verwaltung damit zu beauftragen ein externes Ingenieurbüro mit der Bilanzierung zu betrauen. haj