Nach schwerem Unfall bei Pretzfeld: So geht es Mutter und Kind (1) heute
Autor: Moritz Kircher, Ralf Welz
Pretzfeld, Mittwoch, 05. August 2026
Eine Mutter und ihr einjähriges Kind wurden bei einem Unfall mit einem Zug in Pretzfeld schwer verletzt. Nun gibt es Neuigkeiten zum Gesundheitszustand der beiden.
Update vom 05.08.2026, 10.40 Uhr: Mutter und Kind nach Zugunfall auf dem Weg der Besserung
Schwer verletzt wurden eine 37-jährige Frau und ihr einjähriges Kind in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem beide zuvor im Auto am unbeschrankten Bahnübergang in Pretzfeld mit einem Zug kollidiert waren. Wie die Polizei auf Nachfrage von inFranken.de mitteilt, sei die Mutter mittlerweile aus ärztlicher Behandlung entlassen, befinde sich aber weiter bei ihrem Kind im Krankenhaus.
Dieses wurde bei dem Unfall nicht nur schwer, sondern sogar lebensbedrohlich verletzt, so die Polizei. Mittlerweile ist das Einjährige außer Lebensgefahr, wird aber weiterhin im Krankenhaus behandelt.
Die Unfallursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen und gutachterlicher Untersuchungen. Warum es an dem unbeschrankten Bahnübergang bei Pretzfeld zum Zusammenstoß zwischen dem Agilis-Regionalzug und dem Auto kommen konnte, ist also noch nicht abschließend geklärt.
Ursprungsmeldung vom 29.07.2026, 8.33 Uhr: Auto kollidiert am Bahnübergang Pretzfeld mit Zug
Ein Auto und ein Zug sind bei Pretzfeld (Landkreis Forchheim) miteinander kollidiert. Der Unfall passierte am Dienstag (28. Juli 2026) auf dem Bahnübergang unweit des Bahnhaltepunktes in Pretzfeld an der Staatsstraße 2760, wie das Polizeipräsidium Oberfranken im Gespräch mit inFranken.de mitteilte.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Zusammenstoß zwischen einer Agilis-Regionalbahn, die zum Unfallzeitpunkt gegen 15.20 Uhr mit rund 60 Personen besetzt war, und einem Opel-Kleinwagen. In dem Auto saßen eine Mutter und ihr Kleinkind - beide wurden schwer verletzt.
Zugunfall bei Pretzfeld: Mutter und Kleinkind schwer verletzt - Streckensperrung
Die 37 Jahre alte Fahrerin des Opels und ihr einjähriges Kind wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Insassen des Regionalzugs seien alle mit dem Schrecken davongekommen, wie das Polizeipräsidium gegenüber inFranken.de erklärte. Von den Bahngästen wurde nach derzeitigem Erkenntnisstand niemand verletzt. Sie konnten ihre Reise mit einem eingerichteten Schienenersatzverkehr fortsetzen.
Der Bahnübergang bei Pretzfeld ist unbeschrankt. Warum es zur Kollision zwischen Zug und Fahrzeug kam, wird derzeit ermittelt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg unterstützt ein Unfallsachverständiger die Beamten der Polizeiinspektion Ebermannstadt bei der Unfallaufnahme. Die eingleisige Bahnstrecke bleibt für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen gesperrt.