In den 70er-Jahren entstand in Leutenbach der Brauch, den Brunnen mitten im Ort unweit der Kirche österlich zu schmücken. Der Impuls kam von Lehrer Vinzenz Kari. Der Brunnen selbst war damals unscheinbar, zusammengesetzt aus Bruchstein aus dem Steinbruch bei Ebermannstadt - kein wirkliches Schmuckstück. Zunächst kümmerte sich die Jugend von Leutenbach um den Osterschmuck. Fichten, buntes Papier und bunte Eier bildeten die Grundlage. Anfang der 80er-Jahre übernahm dann der FSV-Ortsverband die Aufgabe - und ist bis heute dafür zuständig, wie der Ehrenvorsitzende Michael Roth erzählt.

Ingrid Götz und Agnes Häcklein kümmerten sich in diesem Jahr um die Eierbemalung, Ottilie und Anna Götz um die Girlanden. Katharina und Reinhold Kraft verstärkten die Mannschaft. Nach Weihnachten kamen die Leutenbacher drei-, viermal bei Waltraud Roth zusammen, um die echten Gänse- und Hühnereier vorzubereiten.