Am 8. April 1986 entstand der Kleinsendelbacher Seniorenkreis (KSK) als unabhängige Organisation aus einer Privatinitiative heraus. Im Schwabachstüberl, dem Vereins- und Bürgerhaus in Steinbach, finden von 14 Uhr bis 15 Uhr die Treffen statt.
Ob sich die Senioren so sehr verändert haben, in den vergangenen 30 Jahren? "Wir werden alle alt", sagt Verena Wölfel, die nach Hans-Dieter Franks Tod vor fünf Jahren die Leitung übernommen hat. "Wir sind ein Team", sagt Wölfel und bezieht alle anderen Frauen und Männer in den seit 30 Jahren funktionierenden Kreis mit ein. Die Feier findet am Samstag, 16. April um 14 Uhr in der Mehrzweckhalle in Kleinsendelbach statt.

Warum hatte man damals einen Seniorenkreis gegründet?
Verena Wölfel: Der funktionierende Seniorenkreis hat sich aus einer Privatinitiative heraus gegründet.
Es war eine spontane Idee des damaligen Bürgermeisters Alfred Schramm und der Familie Frank. Inzwischen sind wir ein Team aus sieben Leuten, die sich regelmäßig einmal im Monat, an jedem ersten Dienstag treffen. Den Kuchen backen die Seniorinnen noch selbst.

Was hat sich in den 30 Jahren verändert?
Am Prinzip hat sich nichts verändert. Wir treffen uns zu Kaffee und Kuchen und im Anschluss gibt es ein kleines Programm. Das kann ein Diavortrag, ein Referat über Gesundheitsthemen, über Sicherheit oder Aktuelles sein. Wir unternehmen einen Ausflug im Jahr und feiern eine Weihnachts- und eine Faschingsfeier. Wir führen weiter, was Hans-Dieter Frank angefangen hat, weil es ein abwechslungsreiches und bewährtes Programm war.

Wird ein Seniorenkreis auch in Zukunft Bestand haben?
Solange es das Team gibt, sicher. Manche Leute kommen wegen des geselligen Teils, andere interessieren sich für das Programm. Die Themen, wie beispielsweise ein Vortrag über die Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz, sprechen auch jüngere Leute an. Man muss nicht erst 70 Jahre alt sein, um zum Seniorenkreis zu kommen.

Das Gespräch führte
Petra Malbrich.