Viele neue Angebote gibt es im Sommerprogramm der Volkshochschule Herzogenaurach, das Leiter Oliver Kundler und seine Stellvertreterin Fabienne Geißdörfer jetzt vorstellten. Die 192 Seiten starke Übersicht wird Anfang Februar mit dem Amtsblatt verteilt. Außerdem finden Interessierte die 391 Kurse auch auf der Homepage der VHS.


VHS ist heuer 65 Jahre alt


Die Volkshochschule kann im 65. Jahr ihres Bestehens auch mit einigen Sonderveranstaltungen aufwarten. Oliver Kundler wies insbesondere auf den Vortrags- und Diskussionsabend "Wirtschaft ohne Wachstum - wie wir arbeiten" mit Professor Niko Paech am 5. März im Vereinshaus hin.

Für den Vortrag "Alter zwischen Coolness und Verwundbarkeit" konnte Esther Gajek von der Universität Regensburg gewonnen werden. Die Referentin wird am 11. April die Ergebnisse ihrer Altersforschung vorstellen. Begleitend hierzu wird am 19. April im "Generationen.Zentrum" die Ausstellung "Was heißt schon alt" eröffnet.


Showtanz und Theater


Am 27. April wird es im Vereinshaus mit "Friss oder stirb" auch wieder einen Theaterabend geben. Am 5. und 6. Mai präsentieren Monika Lehner-Kranzfelder und Susanne in der Weisendorfer Mehrzweckhalle eine Benfiz-Tanzgala mit der Showtanzgruppe "Team-X". Die Eintrittsgelder gehen an die Kinderkrebshilfe, das Hospiz Erlangen und an das Weisendorfer Zubza-Projekt.

Anlässlich des 65. Geburtstags lädt die VHS am 9. Juni zum Tag der offenen Tür ein. An der Badgasse dürfen sich die Besuchern auf Musik, viel Spaß und ein spannendes Quiz freuen.
Fabienne Geißdörfer bietet in den Osterferien einen intensiven Italienischkurs an.


Große Nachfrage


Die Außenstellen Weisendorf und Großenseebach werden künftig im Programmheft nicht mehr gesondert aufgeführt.

Die Anmeldung zur Vorbereitung auf den qualifizierenden Mittelschulabschluss läuft bereits. Wegen der großen Nachfrage ist ein weiterer Kurs "Vorbereitung auf das Abitur in Mathematik" geplant.

Die VHS-Leitung weist insbesondere auf die Ausstellung "Wir scheuen keine Konflikte" hin, die vom 3. Februar bis 3. März im Stadtmuseum gezeigt wird. Bürgermeister German Hacker wird sie am Samstag um 10 Uhr eröffnen.


Ausstellung über den Zivilen Friedensdienst


Mit verständlichen Texten und eindrucksvollen Bildern informiert die Schau über die Ziele, Methoden und die praktische Arbeit des Zivilen Friedensdienstes in verschiedenen Konfliktgebieten der Welt.
Wie kann die Eskalation von Gewalt verhindert oder zumindest eingedämmt werden? Wie der Aufbau nachhaltigen Friedens unterstützt werden? Nur zwei Fragen, auf die die Ausstellung Antwortengeben möchte.

Anhand von Beispielen erfolgreicher Projektarbeit in Palästina, Mazedonien oder in Afrika wird gezeigt, welche Methoden gewaltfreier Konfliktbearbeitung es gibt und wie sie funktionieren. Die Ausstellung ist auch am 5. Februar von 18 bis 19.30 Uhr.

Bei der Begleitveranstaltung wird am Samstag um 19 Uhr Professor Christoph Weller vom Lehrstuhl für Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg sprechen. Der Eintritt st frei.

Anmeldungen und Infos sind online unter der Adresse vhs-herzogenaurach.de möglich oder per E-Mail an: vhs@herzogenaurach.de