Vier Umzugswagen sollten es heuer sein beim Kirchweihumzug am Sonntag in Wachenroth, und die absperrende Feuerwehr wollte den gesperrten Durchgangsverkehr schon wieder freigeben, als die angekündigten Wagen vorbeigezogen waren - da kam doch noch ein fünfter und sogar ein sechster schloss sich an.
Nummer fünf war wohl irgendwie bei der Anmeldung untergegangen - von Nummer sechs jedoch hatten die Ortsburschen und -madli selbst nichts gewusst. Er entstand in einer Nacht- und Nebelaktion des Schwallclubs, dem Verein in Wachenroth, der Ende der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Kerwa wieder ins Leben gerufen hat. Nummer sechs war der Anhänger, auf dem die Jungs vom Schwallclub traditionsgemäß das Baumeinholen am Samstag begleitet hatten und der bei dieser Gelegenheit durch ein Missgeschick ein wenig von seiner ursprünglichen Schönheit und Aussagekraft verloren hatte.
Der Schwallclub mischt jedes Jahr noch irgendwie mit