Kontrolle auf der A3: Kleinkind ungesichert, Vater unbelehrbar: Auf der A3 wurde am Montag (24. August 2020) mehrmals ein Autofahrer kontrolliert, weil er sein Kind ohne Sicherung transportierte. Das berichtet die Polizei

Gegen 7.10 Uhr wurde der 25-jährige Mann aus Dortmund auf Höhe Erlangen-Tennenlohe von der Polizei aufgehalten. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass seine Frau mit dem einjährigen Kind auf der Rückbank saß. Das Kleinkind lag ohne Sicherung auf dem Schoß der Mutter. Es gab keinen Kindersitz im Auto.

Auch nach Polizeikontrolle: Vater weigert sich, Kindersitz zu kaufen

Die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Die Beamten erklärten dem Vater den Weg zum nächsten Fachgeschäft, damit er einen passenden Kindersitz für sein Kind besorgen konnte. Um 8.10 Uhr hielt die Polizei den Vater erneut an, diesmal auf der Höhe Erlangen-Frauenaurach. Wieder war das Kind ungesichert auf dem Schoß der Mutter. Wieder sprachen die Polizisten die Warnung aus, dass die Weiterfahrt untersagt werde und ein Kindersitz besorgt werden müsse.

Die Warnung blieb ohne Erfolg. Gegen 10 Uhr kontrollierte die Polizei die Familie erneut, auf Höhe von Höchstadt an der Aisch. Das Kind saß immer noch ohne Sicherung im Auto. Die Polizei beendete die Weiterfahrt endgültig. Es wurde ein Bußgeld von 400 Euro festgesetzt. Der Vater des Kindes zeigte sich komplett uneinsichtig, so dass die Führerscheinstelle verständigt wurde. 

Weil er in Schlangenlinien auf der A3 unterwegs war, hat die Polizei den Fahrer eines Sattelzugs aufgegriffen. Der Mann hatte zuvor reichlich Alkohol getankt, wie sein Atem-Alkoholwert letztlich bewies.