Viele große und kleine Besucher haben bei der "Eiszeit" ihr Können auf dem Eis ausprobiert und in neue Sportarten hineingeschnuppert. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stadt Höchstadt zusammen mit ESC und HEC.
Großer Andrang herrschte am Samstag beim ersten "Tag der offenen Tür" im Eisstadion. Ausgerichtet wurde dieser von der Stadt Höchstadt in Zusammenarbeit mit dem ESC und dem HEC im Rahmen des Gesundheitsjahres. Neben freiem Laufen haben die Besucher die Möglichkeit, sich bei den Mädels vom ESC auf einem abgeteilten Bereich der Eisfläche das eine oder andere abzuschauen. Zudem bauen die jungen Damen einen Parcours aus Kegeln für einen Slalom-Lauf auf.
Als Ansprechpartnerin für das ESC-Team vor Ort fungiert Rebekka Albert. "Wir wissen nicht, wer heute so alles kommt", sagt sie. "Wir werden uns spontan drauf einstellen. Das schaffen wir schon." Wer keine Schlittschuhe hat, geht zu Anja Westphal und deren Vater Karl Böttinger. Für vier Euro wandern die passenden Schuhe über die Theke.
Die Eisfläche wird voll
Schnell tummelt sich Groß und Klein auf dem Eis. Der achtjährige Leon Fais trainiert seit knapp fünf Wochen bei den Alligators, nachdem er zwei Jahre in der Lauflernschule zugebracht hat. "Eigentlich wäre jetzt ja Training", sagt er ein wenig enttäuscht, doch dann hellt sich seine Miene auf: "Bei dem Event um 16 Uhr möchte ich auch gerne mitmachen", womit er auf den zweiten Lauf anspielt, welcher vom HEC gestaltet wird.
Neben freiem Laufen kann dort auch der Umgang mit Hockeyschläger und Puck geübt werden. Stolz zeigt Leon seine Schlittschuhe: "Die sehen hinten anders aus als normale", sagt er und zeigt auf die feste, hochgezogene Lasche. "Das ist, damit du nicht nach hinten kippst." Jana Jonas feiert heute eigentlich ihren 43. Geburtstag. Auf der Internetseite des FT hat sie von der Veranstaltung gelesen und ist nun mit Tochter Hanna (10) hier, welche ihre Freundin dabei hat.
Hanna läuft seit drei, vier Jahren auf dem Weiher und freut sich schon jetzt auf den Parcours. Die Mama ist noch ein wenig unsicher, "Ich bin das letzte Mal mit 15 oder 16 auf dem Eis gelaufen", sagt sie, "seitdem nicht mehr. Ich schleiche mich erstmal an der Bande entlang."
Die Freude an der Veranstaltung erhält einen kleinen Dämpfer, nachdem ein Junge auf dem Eis so unglücklich gestürzt ist, dass er sich mit einer der Kufen am Bein verletzt hat. Der Bub wurde schnell ins Warme gebracht. Die gerufenen Sanitäter waren fix vor Ort und leisteten Erste Hilfe.
Die Mädchen haben Spaß
Kati und Pascal Günther sind mit ihren Töchtern Vivien (10) und Helena (5) extra aus Nürnberg gekommen. "Letztes Jahr waren wir auch schon mal hier", sagt die 41-Jährige, die in ihrer Jugend viel auf dem Eis gelaufen ist, "Das war nach 20 Jahren wieder das erste Mal." Spaß wollen die Mädels haben: "Ich freue mich am meisten auf den Parcours", ruft die fünfjährige Helena fröhlich und hüpft dabei auf und ab wie ein Flummi.