Für den FC Herzogenaurach war beim Tabellendritten nichts zu holen. Wenigstens hielt der FSV Erlangen-Bruck den Pumas die Verfolger aus Feuchtwangen vom Leib.
Der FSV Erlangen-Bruck darf weiterhin nach oben schielen. Sechs Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz für den Tabellenfünften. Auf einem solchen steht weiterhin der FC Herzogenaurach - nur am falschen Tabellenende.
Landesliga Nordost
FSV Stadeln - FC Herzogenaurach 4:1
Die Gastgeber zeigten von Anfang an, wer Herr im Haus ist. Die Gäste machten es dem FSV allerdings sehr leicht und zeigten ihre bisher schwächste Saisonleistung. Bereits in den ersten Minuten hatten die Stadelner gute Möglichkeiten, jedoch traf in der ersten Minute Tim Reischl in aussichtsreicher Position den Ball nicht, und Gerhard Strobel schoss kurz danach vorbei. In der 19. Minute fiel dann aber der verdiente Führungstreffer durch genau diese beiden Spieler: Reischl spazierte mit dem Ball am Fuß allein auf der rechten Seite durch das Mittelfeld. Als er kurz vor dem Strafraum dann doch angegriffen wurde, flankte er auf den ebenfalls frei stehenden Strobel. Zwölf Meter zentral vor dem Tor hatte er keine Mühe den Ball anzunehmen und ihn unhaltbar einzuschieben.
In der 35. Minute folgte der nächste Blackout der Pumas. Nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte des FSV stand diesmal Tim Paschek allein vor Torwart Benedikt Lösch und traf. Kurz vor der Halbzeit suchte sich Markus Bauer seinen Weg durch die Abwehrreihe der Pumas, und seine Ablage schob wieder Strobel ungehindert zur 3:0-Pausenführung ein.
Der erste Torschuss der Pumas kam in der 48. Minute zustande: Stübing zielte aus spitzem Winkel vorbei. Die Stadelner schalteten drei Gänge zurück, und so kamen die Herzogenauracher nach einem Abwehrfehler der Gastgeber zum Ehrentreffer durch Kevin Rockwell (61.). Die Stadelner verwalteten den Vorsprung und spielten ihre Angriffe schlampig zu Ende. Ein Tor fiel aber doch noch: Angelo Walthier sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.uz
FCH: Lösch - Nahr (81. Jassmann), Rahe, Karches, Göller (64. Schmitt); Staniszewski, Amling; Thomann, Ronneburg (74. Haas), Rockwell, Stübing