Zwei Langzeitverletzte der Alligators sind zuversichtlich, rechtzeitig zum Saisonstart fit zu werden. Nur Patrick Wiedl muss noch etwas länger pausieren.
Zum Ende der vergangenen Saison, in der der Klassenerhalt in der Eishockey-Oberliga verpasst wurde, musste der Höchstadter EC auf Torwart Philipp Schnierstein und Toptorjäger Ales Kreuzer verzichten. Noch sind die beiden nicht wieder richtig fit, doch schon bei ihren Vertragsverlängerungen blickten beide positiv in die Zukunft und kündigten an, zum Start der neuen Saison wieder bei vollen Kräften zu sein.
Ales Kreuzer steht nach seiner sehr gut verlaufenen Reha bereits wieder auf dem Eis. Die Verletzung macht ihm keine Schwierigkeiten mehr und er freut sich auf die kommende Saison. Auch Philipp Schnierstein hat im normalen Alltag keine Probleme mehr, ob er fit für die Belastungen auf dem Eis ist, testete er im Goaliecamp mit neun Eiszeiten in drei Tagen.
"Die Reha verlief erfolgreich, auch wenn kleinere Rückschritte dazugehört haben", erzählt er. Sein Knie trainiere er weiterhin mit speziellen Übungen und macht sich zum Ende der Sommervorbereitung auf eine dreitägige Radtour um den Bodensee.Während Kreuzer und Schnierstein somit wieder am Training teilnehmen können, muss Patrick Wiedl noch einige Zeit pausieren. Der Verteidiger hatte sich im Sommer beim Inlinehockey verletzt und absolviert derzeit seine Reha. "Mir geht es soweit ganz gut, ich darf mittlerweile auch wieder auftreten", erzählt er. Überstürzen wolle er dabei allerdings noch nichts und so sei es vor allem eine Geduldsfrage sich Tag für Tag wieder hochzuarbeiten.