Stark ersatzgeschwächt empfing Feuchtwangen die Gäste aus Herzogenaurach. Keine guten Vorzeichen für die TuS, die die ersten vier Spiele allesamt verlor. Gegen die Pumas führte man aber zunächst - Fabian Biegler war auf Vorlage von Fabian Häffner zur Stelle (18.). Danach drehte der FC auf und kam zwei Minuten später bereits zum Ausgleich. Kevin Rockwell startete auf der rechten Seite durch und legte quer für Alexander Ronneburg, der nur noch einschieben musste. Weitere sieben Minuten später erzielte Ronneburg sogar die Führung. Der Offensivmann nutzte eine Unachtsamkeit in der TuS-Defensive eiskalt aus. Einen weiteren Ronneburg-Treffer verhinderte der Pfosten. Bis zur Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel.
Nach einer Flanke jagte Ronneburg den Ball aus elf Metern volley in die Maschen (49.) - sein dritter und zugleich schönster Treffer. Als zu allem Überfluss Feuchtwangens Julian Lindörfer nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste, war das Spiel entschieden. Die TuS ergab sich und hatte Glück, dass der eingewechselte Yannick Jassmann alleine vor Torwart Philipp Deeg nur über das Tor schoss.StS
FCH: Peter - Rahe, Karches, Geinzer, Staniszewski (65. Dörrich), Stübing, Rockwell (72. Thomann), Amling, Ronneburg, Burkhardt, Haas (62. Jassmann)
Kickers Selb - FSV Erlangen-Bruck 2:4
In der ersten Halbzeit waren die Gäste die bessere Mannschaft, nutzten diese Überlegenheit jedoch nicht. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde Moritz Fischer nach einem sehenswerten Solo im Strafraum der Hausherren zu Fall gebracht, den berechtigen Elfmeter verwandelte Maximilian Bauernschmitt souverän (48.). Mitte der zweiten Halbzeit schraubte Brandon Lala mit seinem Kopfballtreffer das Ergebnis auf 2:0 (64.). Die Kickers reagierten mit wütenden Angriffen und kamen durch Daniel Sedlacek zum Anschlusstreffer (70.).
Wenige Minuten später schlug die Stunde des bis dahin unauffälligen Torjägers Danny Wild, der mit einem Fernschuss aus 18 Metern Entfernung erfolgreich war (74.). In dieser Phase drohten die Gastgeber das Spiel an sich zu reißen, aber der verdiente Platzverweis für Petr Rehak spielte dem FSV in die Karten (76.). In der Schlussphase spielte Moritz Fischer mit einem weiteren Solo den eingewechselten Klaus Faßold frei, der zur erneuten Führung vollendete (85.). Für die Entscheidung sorgte ein Handelfmeter von Maximilian Bauernschmitt (91.). "Wir waren von Beginn an konzentriert und hatten den Gegner in der ersten Halbzeit voll im Griff", sagte FSV-Sportvorstand Norbert Hofmann. "Nach dem Seitenwechsel haben wir uns für die Leistung belohnt, aber der Gegner kam zurück ins Spiel." ffr
FSV: Teuber - Lala, Bauernschmitt, Cagli, Fischer, Marco Kaiser, Marcel Kaiser, Rewig (77. Faßold), Geinzer, Hofmann (86. Müller), Özdemir