"... da liegt mir die Mühle, die Mühle im Sinn", spielten Emmi Weiss und Fritz Rabenstein, der sich an der Teufelsgeige mit Konrad Heimann abwechselte. Die Hopfenzupferinnen sangen die altüberlieferten Lieder fleißig mit. Der Ort, an dem sich die Lonnerstadter Frauen - und ein Mann - zum "Hopfenbloodn" versammelt hatten, war jedoch nicht "die Mühle im Schwarzwälder Tal", von der das Lied erzählt. Es war die wunderschön restaurierte Mühle von Paul und Regina Bruckmann.

Als Vorsitzende des Heimatvereins hatte Regina Bruckmann das Fest auf die Beine gestellt. "Weil der Hopfen in diesem Jahr so prächtig geworden ist", sagt sie. Im letzten Jahr habe es kein Hopfenbloodn-Fest gegeben, weil es eben keinen Hopfen gab.

Vor einigen Jahren hatte der Heimatverein auf einem Acker vor den Toren von Lonnerstadt einen Hopfengarten angelegt, so wie das früher im Ort üblich war.