Volltrunkener Lkw-Fahrer in Mittelfranken gestoppt: Am Dienstag (4. August 2020) hat die Polizei einen stark alkoholisierten Lkw-Fahrer von der Weiterfahrt abgehalten - ausgerechnet an dessen Geburtstag. Dies hatte allerdings einen triftigen Grund, wie die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen berichtet.

Demnach war der an diesem Tag 38 Jahre alt gewordene Brummifahrer mit seinem Schwertransport auf dem Weg von München nach Aachen. Geladen hatte er Stahlelemente für Brücken. Um 16 Uhr fuhr er in die Rastanlage Steigerwald-Nord ein und parkte dort zunächst im Bereich der Tankstelle. Hier verbrachte er seine vorgeschriebene Ruhezeit. Als der Fahrer auf die Toilette ging, fiel einem Zeugen der unsichere Gang des Mannes auf. Er verständigte deswegen die Polizei.

Trucker muss sich an Lkw festhalten - zehn Dosenbier intus 

Bei der durchgeführten Kontrolle konnte sich der 38-Jährige kaum auf den Beinen halten. Er schwankte stark. Um nicht umzufallen, musste sich der Trucker an seinem Lkw festhalten. Im Führerhaus fand die Polizei zehn Dosen Bier. Ein Alkoholtest ergab 2,62 Promille.

Die Folge waren eine Blutentnahme, die sofortige Sicherstellung des Führerscheins und die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Trunkenheit am Steuer.

Am vergangenen Wochenende ereignete sich am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 34-Jähriger rammte mit einem Kleintransporter mehrere Fahrzeuge. Der Mann flüchtete danach vor einer Polizeistreife, bis er schließlich selbst durch einen schweren Unfall zum Stehen kam. Sein Beifahrer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.