Am späten Samstagabend gingen mehrere Mitteilungen über einen unbeleuchteten Sattelzug ein, der die A3 in Fahrtrichtung Regensburg in Schlangenlinien befahren solle. Hierbei nutzte der Lkw-Fahrer die gesamte Fahrbahnbreite, sodass ein Überholen durch weitere Verkehrsteilnehmer unmöglich war, meldet die Verkehrspolizei Erlangen.

Kurz nach der Rastanlage Steigerwald-Süd versuchten die Beamten den Lkw-Fahrer auf einen Parkplatz zu lotsen. Der Mann am Steuer fuhr plötzlich nur noch 30 km/h und blieb dann unvermittelt mitten auf der Autobahn stehen.

Bei der folgenden Kontrolle wurde klar, warum er überfordert war: Der durchgeführte Alkoholtest ergab einen Wert von 3,02 Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde gegen den Lkw-Fahrer eine Sicherheitsleistung über mehrere hundert Euro erhoben. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.
Der Sattelzug konnte mit Hilfe eines anderen hilfsbereiten Lastwagen-Fahrers sicher auf einen Parkplatz gebracht werden.