Dabei legt der Organisator und künstlerische Leiter Gerald Fink Wert darauf, dass alte Werke ebenso auf dem Programm stehen wie Stücke aus der Gegenwart.
"Das tolle Programm lockt jedes Jahr Besucher aus der gesamten Region in unsere wunderschöne Kirche", freut sich Pfarrer Peter Söder. Der Klosterfrühling mündet diesmal in ein buntes musikalisches Jahr, denn im Laufe des Jahres werden viele Musiker und Gruppen in und um die Klosterkirche gastieren und mit dem Erlös aus ihren Auftritten zur Sanierung des Pfarrhofes beitragen. Die Konzerte des Klosterfrühlings finden jeweils sonntags um 17 Uhr statt.

Zum Auftakt am 29. April wird das "Bläserensemble Paul Schemm" Werke aus fünf Jahrhunderten erklingen lassen. Die Freude am gemeinsamen Musizieren verbindet 22 engagierte Blechbläser aus Franken, Kanada, Australien, Russland und Ungarn. Zum 35. Jubiläum präsentieren die Musiker um Paul Schemm speziell für das Ensemble arrangierte Stücke, die nur an diesem Abend zu hören sind, mit Trompeten, Posaunen, Horn, Tuba und Percussion in Brassband-Besetzung.


Zeitreise mit dem Cembalo

Für den 6. Mai konnte Gerald Fink mit Susanne Hartwich-Düfel eine Solistin von Weltruf verpflichten. Die Solistin studierte Kirchenmusik, Orgel und Cembalo an der Hochschule für Musik in München, war ab 1993 Kantorin an der Sebalduskirche Nürnberg und ist seit 2015 Kantorin an der St.-Matthäus-Kirche in Erlangen. Die Künstlerin lädt zu einer "Europäischen Zeitreise" und Cembalomusik von den Anfängen bis heute ein. Susanne Hartwich-Düfel trat mehrfach als Solistin des Staatsorchesters Nürnberg und in der Jenaer Philharmonie auf.

Der "Herzo Chor", eine Singgemeinschaft des Liederkranzes Herzogenaurach unter der Leitung von Gerald Fink, hat in Münchaurach nahezu ein Heimspiel und wird den Frieden in den Mittelpunkt der Aufführung am 13. Mai stellen. Die Palette der Stile des Chores reicht von der klassischen Musik mit Orchesterbegleitung über A-cappella-Werke bis zu modernen und jazzigen Stücken.

Beim Konzert in Münchaurach kann man diese Bandbreite erleben: Zwischen den Werken von Robert Führer und Lorenz Maierhofer liegen 150 Jahre und damit Welten in der musikalischen Sprache. Doch die verbindende Klammer, der gesungene Wunsch nach Frieden, verbindet nicht nur die Menschen aller Kontinente, sondern lässt als überzeitliche Botschaft auch die Grenzen der Jahrhunderte hinter sich. Die Moderation werden Mitglieder des Rotary-Clubs Herzogenaurach übernehmen, der zusammen mit dem Landkreis auch als Sponsor in Erscheinung tritt. Zusätzlich wird noch Michael Gunselmann mit zwei Stücken die Steinmeyer-Orgel in der Klosterkirche zum Klingen bringen.