5000 Kilometer legt der Höchstadter Helmut Trautner im Jahr mit dem Fahrrad zurück, und da bekommt er natürlich so einiges mit. Über das, was ihn dabei besonders aufregt, berichtete er am Montagabend in der Bürgerfragestunde dem Stadtrat.

Von Bäumen, Büschen und Sträuchern zugewachsene Geh- und Radwege sind ihm da ebenso ein Dorn im Auge wie der zunehmende Verpackungsmüll an Straßen- und Wegrändern.

Nicht die erhoffte Unterstützung bekam Trautner bei seiner Forderung an die Stadtverwaltung, den Grundeigentümern schnell und nachhaltig auf die Füße zu treten, wenn sie ihr in öffentlichen Verkehrsraum hin-einragendes Grün nicht rechtzeitig zurückschneiden.

Nicht gleich mit voller Härte

Bürgermeister Gerald Brehm (JL) betonte, die Stadt gehe mit ihren Bürgern doch etwas nachsichtiger um.
Bevor es zu einer Ersatzvornahme kommt, die dann der Grundeigentümer bezahlen muss, werden erst einige Aufforderungen verschickt, in denen das Zurückschneiden von Grün angemahnt wird.

Wie beim Thema Büsche und Sträucher appelliert der Bürgermeister auch beim Müll am Straßenrand an die Bevölkerung, achtsamer zu sein und Verstöße zu melden.