Explosionsgefahr herrschte kurzzeitig am Dienstagabend in Niederndorf, weil aus einer 33-Kilogramm Propangasflasche Gas ausgeströmt war.
Explosionsgefahr herrschte kurzzeitig am Dienstagabend in Niederndorf, weil aus einer 33-Kilogramm Propangasflasche Gas ausgeströmt war. Ein Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebs hatte versucht, im Hinterhof die Schutzkappe der Flasche zu öffnen, dabei wurde jedoch das Ventil aufgedreht und Gas strömte aus. Weil sich die die Schutzkappe nicht entfernen ließ, war das Ventil nicht zu erreichen, um es wieder zu schließen.
Die Besitzer wählten den Notruf und die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren Niederndorf, Hauptendorf und Herzogenaurach. Fachberater für Gefahrgut sowie des Technischen Hilfswerks wurden ebenfalls hinzugerufen, teilt Sebastian Weber mit, der Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt.
Wohnungen evakuiert
Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich entsprechend ab und setzte einen Trupp unter schwerem Atemschutz ein. Mit speziellem Handwerkszeug konnte die festsitzende Kappe gelöst und das Ventil geschlossen werden. Mit einigen Messungen mittels entsprechenden Geräten wurde die potenziell explosionsgefährdete Umgebung kontrolliert. Umliegende Bewohner wurden durch die Feuerwehr informiert und mussten ihre Wohnungen kurze Zeit verlassen. Vor Ort waren auch der Rettungsdienst samt Einsatzleiter sowie eine Polizeistreife. Für die Zeit des Einsatzes war der Durchgangsverkehr in Richtung Herzogenaurach gesperrt. Nach knapp 45 Minuten war der Einsatz beendet.