Der Landkreis Erlangen-Höchstadt belegt einen Spitzenplatz im Regionen-Ranking des Nachrichtenmagazins "Focus".
Erlangen-Höchstadt gehört zu den attraktivsten Regionen aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Das ist das Ergebnis des aktuellen Regionen-Rankings des Nachrichtenmagazins "Focus", für das mehrere Millionen aktuelle Daten ausgewertet wurden. Der Landkreis Erlangen-Höchstadt landet im Gesamtvergleich auf Platz 4. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor.
Landrat Alexander Tritthart sagte über das hervorragende Abschneiden des Landkreises: "Ich freue mich sehr über das tolle Ergebnis. Gerade in den Kategorien ,Lebensqualität‘ sowie ,Wachstum und Jobs‘ können wir punkten. In Zukunft wollen wir weiter alles dafür tun, dass es sich im Landkreis Erlangen-Höchstadt sehr gut leben und arbeiten lässt." Das Ranking sah den Landkreis in der Kategorie "Wachstum und Jobs" auf Platz 8, in der Kategorie "Lebensqualität" kam Erlangen-Höchstadt sogar auf Rang 5.
Für das "Focus"-Ranking hat der renommierte Kölner Regionalforscher Wolfgang Steinle mit seinem Team 21 Einzelindikatoren in allen Landkreisen und kreisfreien Städten erhoben. Es handelt sich um wirtschaftliche, soziale und ökologische Daten, die in fünf Kategorien zusammengefasst wurden - "Wachstum und Jobs" (u. a. Arbeitslosenquote), "Firmengründungen" (u. a. Gewerbeanmeldungen), "Produktivität und Standortkosten" (u. a. BIP je Erwerbstätigenstunde), "Einkommen und Attraktivität" (u. a. Haushaltseinkommen) sowie "Lebensqualität" (u. a. Straßenkriminalität). Die Landkreise und kreisfreien Städte, die im Vergleich am besten abschneiden, werden als Top-Regionen des "Focus"-Deutschland-Rankings ausgezeichnet. Platz Eins belegte der Vorjahressieger Landkreis München.
Was ist mit dem Thema "Naturschutz" und Artenvielfalt usw.? Ich sehe immer nur, daß von Wirtschaftswachstum und solchen Dingen die Rede ist, was leider zwangsläufig mit der immer mehr überhandnehmenden Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete vergesellschaftet ist. Für Gewerbe wird Wald gerodet und das auch noch als "Schaffung von Arbeitsplätzen" gepriesen, die anderweitig wieder abgebaut oder ins Ausland verlagert werden. Ein Landkreis ist nur wirklich lebenswert, wenn man die Natur achtet, nicht alle Freiflächen, die ja auch der Erholung der Menschen dienen und auch den vielen bedrohten Tieren und Pflanzen als Lebensraum, dem Wachstumswahn opfert. Viele schöne Landschaftsteile, die ich früher als Wanderweg nutzen konnte, sind jetzt schon zubetoniert, siehe Höchstadt, das sich in dieser Richtung eher negativ entwickelt. Aber das scheint niemand zu stören, habe ich den Eindruck. Hauptsache, die Wirtschaft boomt. Wenn erst alles mit Häusern und Betonklötzen zubetoniert ist, wird man vergeblich nach intakter Natur suchen. Lebensqualität besteht eben nicht nur aus wachsender Wirtschaft, sondern auch aus intakter Natur und noch unbebauter Fläche, die einem noch Luft zum Atmen lässt. Gerade im Zeitalter des Klimawandels und der immer weiter um sich greifenden Umweltzerstörung sollte doch endlich mal auch darauf Rücksicht genommen werden und einen Landkreis auch am Umgang mit der Natur messen, nicht nur wie die Wirtschaft boomt. Und vor allem keine Wälder und Naturflächen mehr an immer mehr Wohn- und Gewerbegebiete verschwenden. Schlimm genug, was für den bevorstehenden A3-Ausbau zerstört wird, der doch eigentlich nur noch mehr Platz für Stau schafft.
Das ERH einen Spitzenplatz hat, haben wir Franken nicht der Politik zu verdanken. Denn wenn man die Benachteiligungen der bayerischen Politik in den letzten 50 Jahre ansieht, gegen über FRanken betrachtet, dann ist dies schon erstaunlich. Aber jeder der den Stamm der Franken kennt weiß, dass es bodenständige, sparsame und fleißige Menschen sind.