Mitten auf der Autobahn: Bus steht komplett in Flammen - Busfahrer bemerkt zunächst nichts

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Gefährlicher Brand mitten auf der A3 im Kreis Erlangen-Höchstadt: Dort ist am frühen Sonntagmorgen ein leerer Bus komplett ausgebrannt. Der Fahrer des Busses habe zunächst nichts bemerkt. Aufmerksame Autofahrer weisen auf das qualmende Heck hin. Symbolbild: Christopher Schulz
Gefährlicher Brand mitten auf der A3 im Kreis Erlangen-Höchstadt: Dort ist am frühen Sonntagmorgen ein leerer Bus komplett ausgebrannt. Der Fahrer des Busses habe zunächst nichts bemerkt. Aufmerksame Autofahrer weisen auf das qualmende Heck hin. Symbolbild: Christopher Schulz

Gefährlicher Brand mitten auf der A3 im Kreis Erlangen-Höchstadt: Dort ist am frühen Sonntagmorgen ein leerer Bus komplett ausgebrannt. Der Fahrer des Busses habe zunächst nichts bemerkt. Aufmerksame Autofahrer weisen auf das qualmende Heck hin.

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen am Sonntag mitteilt, fuhr um kurz nach fünf Uhr am Sonntag ein Omnibus eines Höchstädter Unternehmens auf der A3 in Richtung Höchstadt. Zwischen den Anschlussstellen Erlangen-West und Höchstadt-Ost wurde der Fahrer des Busses von anderen Verkehrsteilnehmern auf sein rauchendes Heck aufmerksam gemacht. Der Busfahrer steuerte seinen ansonsten leeren Bus auf den Standstreifen und versuchte mittels seines bordeigenen Feuerlöschers den Brand seines Motorblocks zu löschen.

Bus steht komplett in Flammen

Nachdem dies aufgrund des schon komplett brennenden Heckbereichs aussichtslos erschien, setzte er einen Notruf ab. Innerhalb kürzester Zeit waren die Feuerwehren Heßdorf, Untermembach und Erlangen vor Ort. Ebenso eine Streife der Verkehrspolizei Erlangen. Ein Rettungswagen des BRK wurde vorsorglich an die Brandstelle beordert. Die Beamten der Autobahnpolizei mussten für die Löscharbeiten, des mittlerweile komplett in Flammen stehenden Busses, die Autobahn Richtung Würzburg vollständig sperren.

Technischer Defekt wohl Ursache

Diese Vollsperrung dauerte eine knappe Stunde. Anschließend konnte der sich bereits angestaute Verkehr auf der linken Fahrspur an dem noch rauchenden Stahlskelett des Busses vorbeigeleitet werden. Als Ursache für diesen Motorbrand wird ein technischer Defekt angenommen. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf ca. 350.000 Euro geschätzt. Die Aufräumarbeiten, mit der Bergung der Reste des Busses sowie die Reinigung der Fahrbahn, dauerten bis in den sonntäglichen Vormittag hinein. Der Rettungswagen konnte die Einsatzstelle unverrichteter Dinge verlassen, es wurde niemand verletzt.