Zillertal: Familie aus Erlangen verunglückt - Auto stürzt 100 Meter tief
Autor: Daniel Krüger, Stefan Lutter
Rohrberg, Sonntag, 04. Januar 2026
Schlimmer Unfall im Zillertal: Ein Auto mit einer Familie aus Erlangen stürzte an Silvester 100 Meter in die Tiefe.
Ein Familienausflug ins Zillertal endete an Silvester in einem schweren Unfall. Auf einer schmalen Gemeindestraße verlor ein Fahrer aus Mittelfranken die Kontrolle über sein Auto, das daraufhin in eine Linkskurve geriet und 100 Meter tief abstürzte.
Entsprechende Informationen, die inFranken.de bereits im Gespräch mit der örtlichen Polizei eingeholt hatte, bestätigte die Landespolizeidirektion Tirol am 31.12.2025 in einer Mitteilung.
Update vom 3.1.26, 18:37 Uhr: Tragödie in Tirol: Auto stürzt 100 Meter tief – vier Verletzte an Silvester
Am Silvestertag, den 31. Dezember 2025, ereignete sich im Zillertal ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Auto mit vier Insassen, darunter ein 53-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, stürzte von einer einspurigen Gemeindestraße in der Region Rohrberg bei Gitscher etwa 50 bis 100 Meter tief über steiles Gelände und kam auf dem Dach in einem Bachbett zum Liegen.
Alle Insassen wurden verletzt, darunter eine 24-jährige Frau, die mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Schwaz gebracht wurde.
Die anderen drei Insassen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades und wurden ebenfalls medizinisch versorgt, wie die Tiroler Tageszeitung berichtet.
Details zum Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen
Der Unfall ereignete sich gegen 10.40 Uhr, als der Fahrer mit seiner Familie bergab auf der schmalen Gemeindebergstraße unterwegs war. In einer Linkskurve verlor er aus ungeklärten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin über den Straßenrand hinausgeriet. Eine aufmerksame Zeugin beobachtete den Unfall und setzte umgehend einen Notruf ab.
Die Rettungskräfte, darunter die Feuerwehr Zell am Ziller und ein Rettungshubschrauber, waren etwa zweieinhalb Stunden im Einsatz, um die Verletzten zu bergen und zu versorgen, erklärt die Polizei Tirol.