Es krachte fast im Stundentakt: Eine Vielzahl von Verkehrsunfällen hielt am Freitag, 5.10.2018, die Höchstadter Polizei auf Trab. Bei einem Unfall mit einem Traktor erlitt eine Fahrerin eine Fraktur des Brustbeines und einen Lungenriß.
Zahlreiche Unfälle ereigneten sich am Freitag im Einzugsgebiet der Polizeiinspektion Höchstadt an der Aisch im mittelfränkischen Kreis Erlangen-Höchstadt. Einige Beteiligte erlitten leichte Verletzungen, eine Frau wurde schwer verletzt. Die Polizei berichtet:
Unfall 1: Gartenzaun angefahren und aus dem Staub gemacht
Am frühen Morgen kam ein Bürger aus Gremsdorf zur Dienststelle in Höchstadt und gab in seiner Vernehmung an, dass sein Gartenzaun in der Nacht angefahren wurde. Den Schaden bezifferte er auf rund 1.500 Euro. Nach seinen Worten habe sich niemand für das Geschehen erkenntlich gezeigt. Von polizeilicher Seite wurden die Unfallermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Für sachdienliche Hinweise rufen sie bitte bei der Polizeidienststelle in Höchstadt an.
Unfall 2: Wildunfall mit Reh
Gegen Mittag meldete sich der nächste Bürger und gab an, dass er gegen 5.30 Uhr auf dem Weg zur Arbeit auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Lappach und Höchstadt auf Höhe der dortigen Weiheranlage mit einem Reh kollidiert sei. Das Wildtier erlag seinen Verletzungen. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro an der vorderen Stoßstange.
Unfall 3: Traktor überholt - Frau schwer verletzt
Der nächste Verkehrsunfall ereignete sich gegen Mittag zwischen Frimmersdorf und der Abzweigung nach Weigersdorf. Der aus dem Landkreis Coburg stammende 49-jährige Fahrzeugführer wollte mit seinem Ford Fiesta einen Traktor mit dessen Anhänger überholen. Hierbei übersah er die entgegenkommende 45-jährige Geschädigte. Es kam zur Frontalkollision der beiden Fahrzeuge.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw der Geschädigten nach rechts abgewiesen und landete in der angrenzenden Wiese. Im Zuge des Überholvorganges wurde auch der kleinere Traktor seinerseits nach rechts abgewiesen. Der auf dem Behelfssitz des Traktors mitfahrende 65-jährige Rentner wurde dabei vom Sitz geschleudert und landete mit einer Beinfraktur im Straßengraben. Der Fahrzeugführer der Zugmaschine erlitt durch das Geschehen eine Kopfplatzwunde.
Die entgegenkommende 45-Jährige hatte die massivsten Verletzungen erlitten. Wie die spätere ärztliche Untersuchung ergab, erlitt sie eine Fraktur des Brustbeines und einen Lungenriß.
Die Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die örtliche Feuerwehr Frimmersdorf übernahm während der Unfallaufnahme die Verkehrslenkung. Insgesamt entstand ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich.