Ein Rentner versuchte mittels einer selbst gebauten Blitzer-Attrappe Raser abzuschrecken. Nun muss er sich auf ein Strafverfahren einstellen.
Mit zwei selbst gebauten Blitzer-Attrappen wollte ein 70-jähriger Rentner aus Höchstadt an der Aisch in einem Wohngebiet Raser vor seinem Anwesen abschrecken. Als die Polizei verständigt wurde, konnten die Beamten auf zwei Gehwegen zwei dunkelgrüne Holzkisten, Holzbeine und rote Reflektoren feststellen. Ein sichtbares Kabel sollte den Anschein wecken, die Anlage sie tatsächlich in Betrieb.
Die Beamten konnten den erfinderischen "Betreiber der Anlage" schnell ausfindig machen. Neben der Wegnahme der Blitzer-Attrappen wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Amtsanmaßung eingeleitet.
Vorschaubild: © Daniel Reinhardt/dpa
War bestimmt kein "Unfallschwerpunkt". Schließlich wird ja nur dort von der Polizei geblitzt. Wo kämen wir denn hin, wenn auch an weniger lukrativen Stellen die Gefahr eines (evtl auch inoffiziellen) Blitzers bestünde? Am Ende zu mehr Sicherheit/Wohlbefinden für Anwohner und schwächere Verkehrsteilnehmer? *Ironie off*
Auch wenn das ein Vergehen ist, würde ich das verfahren schnell einstellen.
Kleben sich 5 Aktivisten dort auf die Straße, arbeiten 30 Staatsdiener 10 Stunden und es passiert nichts.
Das verstehe ich nicht.
Offenbar ist die Polizei selbst unfähig oder unwillig gegen die Raser an dieser Stelle vorzugehen, also ist der Mann eben zur Selbsthilfe geschritten.
Wenn das hilft, sollte sich die Polizei bei ihm bedanken!