Die Stadt Höchstadt will auch weiterhin ihren Beitrag zur Unterbringung von Asylbewerbern leisten. Und weil das Problem "dramatischer ist als noch vor Monaten", schlug Bürgermeister Gerald Brehm (JL) in der Stadtratssitzung am Montagabend vor, dem Bauantrag auf eine Erweiterung des Asylbewerber-Wohnheims am Lappacher Weg zuzustimmen. Der Stadtrat folgte geschlossen diesem Vorschlag.

An den U-förmigen Gebäudekomplex wird ein 28 Meter langer und neun Meter breiter zweigeschossiger Bau angesetzt. Im Erdgeschoss sind Nebenräume, ein Gemeinschaftsraum, ein Krankenzimmer und Büro geplant. Im Obergeschoss acht jeweils 16 Quadratmeter große Wohn- und Schlafräume mit Nasszellen.

Wie Bürgermeister Brehm erklärte, habe man sich aber darauf verständigt, nur einer Belegung von maximal 120 Menschen in dem Höchstadter Wohnheim zuzustimmen. Damit würde Höchstadt seinen Solidarbeitrag erfüllen.