Die "Autobahndirektion Nordbayern" plant die A3 auf sechs Spuren zu erweitern. Der sechsspurige Ausbau erfolgt zwischen dem Autobahnkreuz Biebelried (Landkreis Kitzingen) und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen auf einer Länge von insgesamt 76 Kilometern. Ende Juni wurde bereits die erste Brücke an der Autobahn abgerissen.

Am Freitag (10. Juli 2020) soll der Startschuss für das Großprojekt offiziell fallen. In den Morgenstunden setzen Ministerpräsident Markus Söder, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Reinhard Pirner, Präsident der "Autobahndirektion Nordbayern", zum Spatenstich an. 

Großprojekt A3-Ausbau: Bis 2025 soll gebaut werden

Bis zum Jahr 2025 erwartet man im Baustellenbereich der A3, dass der Verkehr auf rund 104.000 Fahrzeuge pro Tag ansteigt, heißt es von Seiten der Verkehrsexperten. Mit dem sechsspurigen Ausbau könne man diese Verkehrsmenge bewältigen, führen sie aus: Erster Teil des A3-Ausbaus ist die Baustelle zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Ost und Erlangen-Frauenaurach, die sich über 13,5 Kilometer erstreckt. Ab dem Jahr 2023 sollen schließlich am Kreuz Fürth/Erlangen die Bagger anrollen.

Der Streckenausbau zwischen den Autobahnkreuzen Biebelried und Fürth/Erlangen soll laut Autobahndirektion bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Der rund 80 Kilometer lange Abschnitt sei regional sowie bundes- und europaweit eine wichtige Verkehrsader.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, belaufen sich die Kosten - für den Ausbau sowie den Betrieb und die Instandhaltung des Autobahnabschnitts über 30 Jahre - auf rund 2,8 Milliarden Euro.

Die A3 wird dann (nach Fertigstellung der Arbeiten) zwischen der Landesgrenze Hessen/Bayern und Nürnberg durchgehend sechsstreifig ausgebaut sein.