Die Farbe war noch nicht ganz trocken. Das Bild - in Öl gemalt von der Künstlerin und Leiterin der Höchstadter Kunstschule Irina Gerschmann - zeigt den Schillerplatz in einer ganz besonderen abendlichen Stimmung: Es ist Winter, Lichter spiegeln sich in Schnee und Eis. Ein sehr ausdrucksvolles Bild - und es ist das Motiv, das den diesjährigen Adventskalender des Rotary-Clubs (RC) Höchstadt schmücken wird.
Nach dem überaus erfolgreichen Start im vergangenen Jahr bringen die Rotarier in diesem Jahr ihren zweiten Adventskalender heraus. Hinter den 24 Türchen verbergen sich dieses Mal 900 Preise im Gesamtwert von fast 30 000 Euro. 170 heimische Firmen haben dafür Sach- und Geldgeschenke sowie Gutscheine gespendet.
Der Kalender ist ab dem 24. Oktober zum Preis von fünf Euro in zahlreichen Höchstadter Geschäften erhältlich.
Verkaufsstellen gibt es auch in Adelsdorf, Gremsdorf, Mühlhausen, Schlüsselfeld, Uehlfeld, Wachenroth, Hemhofen, Heßdorf und Dechsendorf. Verkauft werden die Kalender auch bei den Weihnachtsmärkten in Adelsdorf und Schlüsselfeld, beim Werkstattfest der Barmherzigen Brüder, beim Hobbykünstler-Markt in Höchstadt und in der Grundschule Höchstadt Süd.


Unterricht für Flüchtlinge

Der Erlös aus dem Verkauf fließt ausschließlich in regionale Projekte. In diesem Jahr wird der Rotary-Club neben Arbeitsgruppen an Schulen und Projekten für bedürftige Jugendliche die "Musiggfabrigg" und "Trouble X" unterstützen. Die Musikgruppen würden Jugendlichen Instrumente und Unterricht kostenlos zur Verfügung stellen und Flüchtlinge integrieren, betonte Harald Laubinger, einer der Initiatoren des Adventskalender-Projekts.
"Die Geschäftsleute haben in diesem Jahr verdoppelt", freute sich Rotarier Frank Greif. Die Auflage umfasse 5000 Kalender. Jeder davon hat eine individuelle Gewinnnummer, die einem Preis zugeordnet ist. Die Gewinnnummern werden ab dem 1. Dezember täglich auf der Homepage www.rotary-hoechstadt.de und im Fränkischen Tag bekannt gegeben. Jeder Kalender hat die Chance an jedem Tag einmal zu gewinnen. Mehrfachgewinne sind möglich.
Michael Ulbrich, Präsident des Clubs, findet es "toll, dass wir mit Frau Gerschmann eine anerkannte Künstlerin gewinnen konnten". Die Aktion sei eine hervorragende Verknüpfung: "Man kann gewinnen und Gutes tun!" Bürgermeister Gerald Brehm (JL) nahm die Präsentation des Kalenders zum Anlass, dem RC zu danken, "für Projekte, die der Allgemeinheit zugute kommen".