An Weihnachten bekommen auch die Tiere des Zirkus Henry einen Extra-Leckerbissen. Auch einen Weihnachtsbaum hat Seniorchef Georg Frank im Stall der Alpakas, Lamas, Ponys und Pferde aufgestellt.

Für den Zirkus sind die Tiere das Wertvollste, denn sie sichern auch den Lebensunterhalt, erfreuen die Zuschauer und sind im Streichelzoo für die Kinder einfach wunderbare Geschöpfe. "Daher ist es selbstverständlich, dass die Kamele, Ponys, Pferde, Lamas und Alpakas auch in den Tagen vor dem Weihnachtsfest einen geschmückten Weihnachtsbaum in den Stall gestellt bekommen", sagt Georg Frank. "Die Tiere sollen auch ihre Freude haben." Wenngleich sie nicht wissen dürften, was der Heilige Abend ist. Aber immerhin waren Ochs und Esel beim Jesuskind im Stall.

Eine Art Bescherung im Stall

Heute, am 24. Dezember, bekommen die Tiere Besuch der drei Zirkusfamilien, die seit nunmehr fast zwei Jahren in der Gemeinde Dörfles-Esbach eine vorübergehende Heimat gefunden haben. Nach dem Abendessen treffen sich alle im Stall und übergeben den Tieren eine Extraportion Leckerlis oder Hafer - als Bescherung. Dieses Ritual werde beim Zirkus auch an Silvester praktiziert, sagt Georg Frank. Kurz nach dem Jahreswechsel bekämen die Tiere ein Salzbrot. "Sie sollen durch diesen alten Brauch auch mitbekommen, dass ein neues Jahr begonnen hat", erklärt der Senior-Chef.

Wer den Zirkustieren an Weihnachten ebenfalls eine Freude machen will, kann gerne in Dörfles-Esbach vorbeikommen. Über einen Leckerbissen oder auch über eine Handvoll Möhren freuen sich die vierbeinigen Artisten bestimmt. Unter Telefon 0152/53222806 können sich Weihnachtsmänner oder auch das Christkind anmelden.