Reichlich Arbeit in diesen Wochen für Coburgs neuen Ersten Kapellmeister ALexander Merzyn. Kurz vor Weihnachten leitet der 32-Jährige seine erste Opernpremiere am Landestheater: Otto Nicolais "Die lustigen Weiber von Windsor". Zuvor aber dirigiert er an diesem Samstag ein Adventskonzert mit Musik von Tschaikowsky, Bruch und Dvorák.

Sie haben zunächst Cello studiert, anschließend in zwei renommierten Berliner Orchestern musiziert. Was hat den Ausschlag gegeben, zusätzlich ein Dirigierstudium zu absolvieren?
Alexander Merzyn: Dirigent werden wollte ich eigentlich schon als Jugendlicher. Ich komme aber nicht vom Klavier, sondern vom Cello. Deshalb habe ich zunächst Cello studiert, weil ich das Cello sehr liebe. Aber schon damals hatte ich im Hinterkopf, dass ich sehr gerne dirigieren würde.