Januar

Das Jahr hat kaum begonnen, da muss der Stadtrat schon entscheiden, ob er der Sanierung des Landestheaters zustimmen kann. Es geht um viel Geld - 63 Millionen Euro insgesamt, fast 20 Millionen davon muss die Stadt aufbringen. Problem: Woher nehmen und nicht stehlen? "Die Heiligen drei Könige haben kein Gold mitgebracht", seufzt Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) im Vorfeld der Sitzung. "Besser wäre, die drei Weisen wären vorbeigekommen und hätten uns überzeugt, dass wir keinen neuen Flugplatz brauchen", sagen die Grünen.

Die SPD ist gespalten: Dass die Angersporthalle erst für teuer Geld als Interims-Spielstätte hergerichtet und hernach abgerissen werden soll, geht ihr gegen den Strich. Petra Schneider (SPD) fordert einen Kopplungsbeschluss: Erst dient die Angersporthalle als Ausweichtheater, dann als Kongresshausersatz, wenn ein neues gebaut wird. Die CSU ist sofort dagegen, die Wählergemeinschaft Pro Coburg will auch noch die Schlossplatz-Tiefgarage im Beschluss unterbringen, und die Stadtratsdiskussion wird zum Tohuwabohu.

Dass die Finanzierung der Landestheater-Sanierung nicht scheitert, liegt an CSB, Grünen, Klaus Klumpers (ÖDP), Hans-Heinrich Eidt (FDP), den SBC, der halben SPD-Fraktion und Norbert Tessmer. Die haben zusammen zwar nur 20 Stimmen, aber weil Friedrich Herdan die Sitzung vorzeitig verlassen hat und Hans Michelbach wegen wichtiger Berlin-Termine gar nicht da war, reicht's: 20 zu 19 fürs Theater.


Februar

Das knappe Abstimmungsergebnis wird bei der Staatsregierung in München mit erhobenen Augenbrauen registriert. Wollen die Coburger ihr Theater gar nicht mehr? Heimat- und Finanzminister Markus Söder beschließt, über Bande zu spielen: Erst will er im Kabinett Zweifel säen an der Unterstützung der Coburger für ihr Landestheater, um sich dann als Retter des Zuschusses nicht nur fürs Landestheater, sondern auch für den Flugplatz zu stilisieren. Das, hofft er, bringt ihm Stimmen in Franken für den Tag, an dem er zum Ministerpräsident nominiert werden soll.

Aber weil das alles viel zu kompliziert gedacht ist, geht Söders Schuss nach hinten los: Weil der Fasching gerade in seiner Hochphase ist, glaubt jeder, Söder mache einen Witz, als er den Coburgern mangelnde Unterstützung fürs Landestheater vorwirft. Nur die Coburger glauben, dass er meint, was er sagt und sind tief beleidigt.

Das Landestheater wird daraufhin Seehofers Chefsache, und Ilse Aigner ist dafür. Sie hat sogar einen Finanzierungsweg gefunden: Anstatt Ausgleichszahlungen für den Landschaftsverbrauch zu leisten, sollen die Stromnetzbetreiber lieber einen Teil der Landestheatersanierung finanzieren, wenn eine weitere Stromtrasse durchs Coburger Land gebaut wird.


März

Es stellt sich heraus, dass die Zustimmung zur Stromtrasse auf eine Intervention der IHK zu Coburg zurückgeht. "Strom gegen ICE-Halt", fordert IHK-Präsident Friedrich Herdan. Sein Kalkül: Der Zug muss fahren, wo er Strom hat. Die Leitung wird direkt über die ICE-Trasse gelegt. Dass dafür die Masten extra hoch werden müssen, um Störungen im Netz zu vermeiden, gehört für ihn zu den Kollateralschäden.

Als das bekannt wird, bröckelt der politische Rückhalt für einen Flugplatzneubau im Landkreis Coburg weiter. Als einem wichtigen und denkmalschutzbegeisterten Industriellen im Coburger Süden klar wird, was die neue Stromtrasse fürs Landschaftsbild bedeuten würde, kündigt er Herdan die Freundschaft. Nun ist die IHK in einer schweren Krise. Es droht ihre Zwangsfusion mit der IHK Oberfranken.


April

Da hilft nur ein Befreiungsschlag. OB Tessmer, geschichtlich sehr interessiert, setzt Gerhard Amend (CSB) auf staatsrechtliche Fragen an. Der Richter im Ruhestand ist zwar Strafrechtler, aber ein Jurist kann alles, wie schon ein Altoberbürgermeister gern gelegentlich verkündet hat. Amend durchforstet den Staatsvertrag zwischen den Freistaaten Coburg und Bayern aus dem Jahr 1920 nach kleinen Rissen, aus denen sich eine große Lücke machen lässt, und wird fündig. Laut Staatsvertrag muss Bayern das Landestheater mitfinanzieren, die IHK zu Coburg respektieren, übergeordnete Behörden wie Landgericht und staatliches Bauamt erhalten.

Verkehrsanbindungen waren in diesem Vertrag ein wichtiger Punkt - Bayern wollte 1920 innerhalb von zehn Jahren den Bahnlückenschluss zwischen Bad Königshofen und Rodach bewirken. "96 Jahre Staatsvertrag, und dieser Punkt ist immer noch nicht erfüllt", sagt Tessmer in einer Pressekonferenz betont sachlich. "Deshalb haben sich Stadt und Landkreis Coburg entschlossen, den Staatsvertrag auf weiteres ruhen zu lassen." Die erste Reaktion aus München (nicht bestätigt) lautet: "Ey, der Fasching ist fei vorbei!"


Mai

Den Staatsvertrag ruhen zu lassen ist ein geschickter Schachzug. Hätte Coburg gekündigt, hätte Bayern Geld zurück verlangen können. Aber so wird Coburg als junger Staat im Aufbau betrachtet. Der vorläufige Name des jungen Staats: Freistaat Sachsen-Coburg ist bunt. "Ist bunt" dient als Abgrenzung zu Sachsen, wegen Pegida und all dem.

"Ist bunt" repräsentiert darüber hinaus den Coburger Convent, der angesichts der farbigen Bänder seiner Landsmannschaften und Turnerschaften auch immer beteuert, er sei bunt. Für den Pfingstkongress wird im Freistaat das Ladenschlussgesetz gelockert und eine zollfreie Einkaufszone eingerichtet. Der Erfolg ist so überwältigend, dass die Aktion zumindest beim nächsten Pfingstkongress wiederholt werden soll.

Stadt und Landkreis bilden ein gemeinsames Kabinett mit Norbert Tessmer als Ministerpräsident und Ex-Landrat Michael Busch als Vorsitzendem des Ministerrats. Da beide sich hauptsächlich über Gebietszuständigkeiten definieren (Tessmer in der Stadt, Busch im Landkreis) kommt es nicht zu Konflikten. Der junge Freistaat Sachsen-Coburg ist bunt beantragt Aufnahme in die EU. Dadurch hat SCOib (so die offizielle Abkürzung) Anspruch auf alle Hilfen, die Gebieten zugestanden werden, die sich aus Einparteiensystemen lösen. Damit werden Sanierung des Theaters und Flugplatz finanziert.


Juni

Angesichts dieser Entwicklung hält auch der Freistaat Bayern still. Er muss ja nicht mehr für Theater und Flugplatz blechen. Inzwischen haben Mitarbeiter der Kämmerei mal die Rechnung aufgemacht, wie viel Geld die Stadt Coburg in den vergangenen zehn Jahren an Bezirks- und Gewerbesteuerumlage an den Freistaat abgeführt hat. Ergebnis: über 300 Millionen Euro. Dieses Geld bleibt nun alles im Freistaat SCOib.

Dank des sofortigen EU-Beitritts bleibt es beim freien Austausch von Waren und Dienstleistungen mit den Nachbarn, auch Pendler dürfen weiterhin einreisen. Grenzkontrollen baut SCOib gar nicht erst auf und erklärt sich sogar großzügig bereit, weiterhin im bisher vorgesehenen Umfang Kriegsflüchtlinge aufzunehmen. Immerhin hat Coburg da schon mehr als Frankreich untergebracht.

Das neue Staatswappen ist bunt statt nur schwarz-gelb - hier eine Lösung zu finden war einfach. Nur der Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach ist traurig, denn er ist sein Mandat los. Der Kronacher Teil des Wahlkreises wird Lichtenfels zugeschlagen. "Ist die beste Lösung", sagt Michelbach: Einen geeigneten Nachfolger hätte er in Coburg eh nicht gesehen.

Der HSC schließt die Saison in der zweiten Handballbundesliga auf Platz 3 ab und könnte direkt aufsteigen, wenn da nicht diese Unsicherheiten bei der Staatszugehörigkeit wären. Die Liga löst das Problem unbürokratisch: Der HSC bleibt dabei, weil in SCOib deutsch die offizielle Amtssprache ist. Das könnte zwar österreichische Vereine verlocken, hier mitzuspielen, aber mei: Entweder sie hom des Göid, oder sie homs ned. Der HSC hat's.


Juli

Der neue Freistaat führt Beitrittsverhandlungen mit der Bundesrepublik Deutschland. Gerhard Amend, Vorsitzender des Obersten Staatsgerichtshof, hat das im Interesse des HSC für ratsam gehalten. Falls die Verhandlungen scheitern, könnte der SCOib auch ein autonomer Staat nach dem Vorbild Luxemburgs oder Liechtensteins werden.

Doch im Juli gibt es noch andere wichtige Themen: Es findet das 25. Sambafestival statt, und welcher Anlass wäre geeigneter, die Festival-Erfinder öffentlich zu ehren? Sie werden die ersten Träger des neu geschaffenen Coburger Ohrrings. Vorbild dafür war der Ohrring, den der Mauritius, Coburgs Stadtpatron, in vielen Darstellungen trägt. Der Coburger Ohrring besteht aus Porzellan, weil Gold zu teuer wäre. Denn sparen muss der neue Staat trotzdem noch. Dummerweise haben nämlich die Gemeinden im ehemaligen Landkreis nicht mehr so viel Geld, weil der Freistaat Bayern keine Schlüsselzuweisungen mehr gewährt. Deshalb erhalten Rolf Beyersdorf und Christof Pilarzyk, die Sambafestival-Macher, den Titel Sonderbotschafter. Das kostet nichts und klingt wichtig.


August

Überhaupt hat in den Städten und Gemeinden schon ein gewisses Grummeln eingesetzt. Im Raum Bad Rodach sind sie beleidigt, weil der geplante Flugplatz nun nicht mehr vom Luftamt Nordbayern genehmigt werden muss, sondern von der Abteilung Flugplätze im SCOib-Verkehrsministerium unter der Leitung von der Zweiten Bürgermeisterin in Coburg, Birgit Weber (CSU). Die vertraut der Empfehlung ihrer Fachleute, die wiederum auf die von der IHK und anderen Flugplatz-Befürworten bestellten Fachleute der Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg mbH verweisen, die wiederum teure Sachverständige beschäftigen, um ein Gesetz zu schaffen, das den Flugplatz in jedem Fall genehmigungsfähig macht.

Die erste Idee, einfach den vorhandenen Verkehrslandeplatz Brandensteinsebene für unbegrenzt genehmigt zu erklären (sie stammt von Frank Rebhan, Neustadts OB und Außenminister des SCOib), muss Oberstaatsrechtler Gerhard Amend ablehnen. Daraufhin beginnen die Neubaugegner, Unterschriften für ein Bürgerbegehren zu sammeln: "Für die Änderung der Anflugbefeuerungsrichtlinie zum Erhalt des Verkehrslandeplatzes Brandensteinsebene." Begründung: Wenn die Brandensteinsebene ohne Anflugbefeuerung auskommen kann, dann kann auch die Landebahn wieder etwas länger werden. Klaus Klumpers (ÖDP) hat nach zweistündiger Internet-Recherche tatsächlich einen Passus in den EU-Richtlinien gefunden, der das zuließe.


September

Die Stadt Seßlach beantragt einen Sonderstatus im Freistaat SCOib. Begründung: Seßlach war bis 1972 kein Teil des Coburger Lands, sondern seit 1810 mit Bayern vereinigt. Wenn, müsste es wenigstens eine Volksabstimmung im Raum Seßlach und südlicher Itzgrund geben, argumentiert Bürgermeister Martin Mittag.

Sofort streut Außenminister Frank Rebhan (SPD), der CSU-Mann Mittag wolle sich nur seinen Sitz im bayerischen Landtag sichern. Der bisherige Landtagsabgeordnete Jürgen Heike (CSU) darf zwar aufgrund einer Sonderregelung weiterhin an Sitzungen teilnehmen, erhält aber kein Geld mehr. Heike denkt nun öffentlich darüber nach, von Neustadt nach Seßlach zu ziehen. Damit bestätigt er natürlich indirekt Rebhans Spekulationen über die Zukunft von Martin Mittag, und schon tritt der SPD-Kreisvorsitzende Carsten Höllein auf den Plan, um Verhandlungen über den Verbleib der nördlichen Seßlacher Stadtteile beim SCOib zu führen.

Am Ende steht ein Kompromiss: Wallfahrtswege nach Vierzehnheiligen sind mautfrei, und Seßlach lässt sich Eisenbahnanschluss und einen Anschluss zum Main-Donau-Kanal in den Vertrag schreiben. Der SCOib verpflichtet sich, innerhalb der nächsten 75 Jahre schon mal den Hafen zu bauen. Das reicht, finden die Seßlacher insgeheim: Mit einem Gewässer davor sei die Stadtansicht mit dem Rotenberger Tor einfach noch idyllischer.


Oktober

Ein weiterer Vorteil der Abspaltung von Bayern: Stromtrassen durchs Coburger Land können nun weder in München noch in Berlin beschlossen werden, sondern die Entscheidung fällt vor Ort. Schon allein deshalb werben Trassengegner in Thüringen bereits seit einigen Wochen für einen Beitritt zum Freistaat SCOib. Schließlich gehörte das Gebiet zwischen Meiningen, Eisenach, Gotha, Saalfeld und Coburg historisch schon immer irgendwie zusammen, und nun gibt es ein großes gemeinsames Ziel: Die Stromtrassen sollen den Rennsteig und das Coburger Land nicht berühren, Strom kommt schließlich von den Solarfeldern, den Windrädern, den Wasserkraftanlagen und einigen Blockheizkraftwerken. Außerdem tüftelt die freistaatliche SCOib-Hochschule schon an der Speicherung hochenergetischer ökologisch erzeugter Treibstoffe.

Leider ist die Wirklichkeit etwas komplizierter. Und leider, leider, gab es beim Bau der ICE-Trasse Probleme, so dass an eine Inbetriebnahme der Strecke Nürnberg-Erfurt Ende 2017 nun nicht mehr zu denken ist. Der ICE fährt weiterhin an Coburg vorbei, über Lichtenfels und Jena. Der Halt in Saalfeld fällt weg. Und, leider, leider, sieht sich die DB Netz außerstande, weiterhin für die Eisenbahnstrecken in SCOib aufzukommen. Es handele sich um Strecken der ehemaligen Werrabahn, die zwar betriebstechnisch ins Netz der Reichsbahn und der späteren DB eingegliedert wurden, aber nie richtig rechtlich. Staatsrechtler Gerhard Amend macht sich zusammen mit Justiz-Staatssekretär Hans-Heinrich Ulmann und Assistent Christian Müller an eine Expertise.


November

Die SPD in der Stadt Coburg ist indes nicht untätig geblieben und hat ein Finanzierungs- und Baukonzept für den Komplex Landestheater-Schlossplatztiefgarage-Stadthalle ausgetüftelt. Als erstes wird die Tiefgarage gebaut (Loch auf, Garage rein, Loch zu). Dort werden für die Bauzeit Probenräume des Theaters untergebracht. Parallel zum Bau der Schlossplatztiefgarage wird die Angersporthalle ertüchtigt. Die SPD plant sicherheitshalber, dass beides gleich lang dauert, denn bei der Angersporthalle weiß man nicht, ob sie nicht während der Ertüchtigung schon zusammenbricht. Danach wird das Theater saniert, parallel dazu läuft der Architektenwettbewerb für "Coburgs neuen neuen Süden": Anstelle der Angersporthalle soll eine Stadthalle errichtet werden, anstelle des Kongresshauses ein Hotel mit Tagungsräumen (Arbeitstitel: Palais am Rosengarten), der restliche Anger bleibt so, wie er ist, das spart viele Probleme. Kosten für all das: ungefähr 100 Millionen Euro. "Die schuldet uns der Freistaat ohnehin noch", sagt Bettina Lesch-Lasaridis (SPD), neue Präsidentin des Staatsgerichtshofs, weil Gerhard Amend so viel zu tun hat.


Dezember

Schon Ende November wird es klirrekalt, und am 1. Dezember passiert etwas Seltsames, Ungewohntes: Weiße kalte Flocken fallen vom Himmel, die sich am Boden aufeinander schichten und eine weiße Decke bilden, die alles einhüllt. "Das ist Schnee", erklären die älteren SCOiber den ungläubig staunenden jüngeren.

Der Freistaat macht sich erneut seine Souveränitätsrechte zunutze und erlaubt allen Geschäften, bis einschließlich 24. Dezember zollfrei zu verkaufen. Das verschafft der Region natürlich einen immensen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Umland. Die Metropolregion Nürnberg interveniert: Der Freistaat SCOib ist dort immer noch Mitglied. Einen Bruch mit der Metropolregion will Ministerpräsident Tessmer nicht riskieren: Der Beitritt zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg ist die einzige Chance, die Bahnstrecke nach Lichtenfels zu erhalten. "Es greift halt eins ins andere", seufzt der Ex-OB.

Auch Oberstaatsrechtler Gerhard Amend scheint ratlos, bis Frank Rebhan einen Tipp seines Freundes Norbert K. aufgreift: Der Freistaat SCOib könnte doch das Ruhen des Staatsvertrags mit Bayern teilweise aussetzen. Zumindest, wenn es um Verkehrsthemen geht. Denn auch mit dem Winterdienst auf der Autobahn und den Bundesstraßen schaut es schlecht aus, seit Bayern seine Straßenmeistereien abgezogen hat. Und es schneit immer noch.

Rettung bringen ausgerechnet einige Historiker: 2017 wollte Bayern die Landesausstellung in Coburg veranstalten, die Vorbereitungen dafür sind ungeachtet aller staatsrechtlichen Fragen weitergelaufen. Also hat der Staatsvertrag gar nicht geruht, den Freistaat SCOib gibt es de facto nicht, Coburg und Umland gehören immer noch zu Bayern. Vor lauter Erleichterung stimmt das bayerische Kabinett sowohl den groß angelegten Coburger Bauplänen (Theater, Coburgs neuer neuer Süden) als auch dem Seßlacher Binnenhafen zu. Der Flugplatz bleibt außen vor. Aber nicht, weil er vergessen wurde: Staatsrechtler Amend und Ex-Außenminister Frank Rebhan wollen einfach einen Kündigungsgrund in der Hinterhand behalten. Für alle Fälle. Oder 2017.