Ein paar Minuten länger hat für viele Coburger am Montagmorgen die Fahrt in die Innenstadt gedauert. An der Kreuzung Callenbergerstraße und Raststraße machten mehr Autos als gewöhnlich halt am Stoppschild.



Das sorgte für einen längeren Rückstau, der sich teilweise bis zur Unterführung zurück zog. Einer unserer Redakteure stand sogar für mehrere Rotphasen unter der Eisenbahnbrücke, berichtete er.


Probleme waren zu erwarten

Der Zweckverband für Abfallwirtschaft (ZAW) begann am Montag mit den Bauarbeiten an den Fernwärmeleitungen in der Lossau- und Kanalstraße, sowie im Kanonenweg. Die Leitungen, die seit 1988 unter dem Asphalt liegen, seien längst veraltet, sagte der Werksleiter des ZAW Peter Baj vergangene Woche. Vom alten Milchhof im Kanonenweg führen sie über die Lossaustraße bis zur Berufsschule. Nun werden die Leitungen im etwa 800 Meter langen Bauabschnitt ersetzt. Nachdem die Arbeiter am Montag die Baustellen abgesteckt haben, beginnen sie am Dienstag damit, den Asphalt aufzufräsen, sagte Bauleiterin Sophie Klughardt.

Auf die anfänglichen Schwierigkeiten war Baj jedenfalls gefasst: "Wir gehen davon aus, dass es in den ersten zwei Tagen negative Auswirkungen gibt." Diese könnten sich noch verschlimmern, wenn in etwa vier Wochen die Kreuzung Callenbergerstraße zum Kanonenweg ebenfalls dicht ist. Dann bleibt nur der Umweg über die Lossaustraße. Am Vormittag war die Lage dort noch entspannt. Nur vereinzelt begegnete man einem Auto auf dem Weg Richtung Bahnhof.