Es war die sprichwörtliche "Höhle des Löwen", in die sich Tennet-Sprecher Markus Lieberknecht und der Projektleiter für die 380-kV-Leitung, Mark Sprung, wagten. Am Montagabend erschienen die beiden zur Mahnwache der Trassengegner in Unterwohlsbach.

Dabei war von Mark Sprung zu erfahren, dass noch keineswegs entschieden sei, auf welcher Seite der ICE-Brücke die neue Höchststromtrasse über den Froschgrundsee und an Weißenbrunn vorm Wald vorüber gebaut werden soll.

Rödentals Bürgermeister Gerhard Preß (CSU) hatte dagegen bereits mitgeteilt, die Regierung von Oberfranken habe entschieden, die Trasse an der ortsfernen Seite der Brücke über den See zu führen.