Trotz des enttäuschenden Zweitrunden-Aus von Kevin Krawietz im Doppel könnte Wimbledon 2021 doch noch eine Erfolgsgeschichte für den Witzmannsberger Tennisprofi werden. Denn der 29-Jährige ist am Donnerstagabend mit der 45-jährigen Kveta Peschke überraschend ins Halbfinale des Mixed-Wettbewerbs eingezogen. Der Deutsche und die Tschechin eliminierten im Viertelfinale das an Position 2 gesetzte Duo Mate Pavic (Kroatien) und Gabriela Dabrowski (Kanada) mit 6:3, 6:7 (3:7), 9:7. Kurios: Nach einem Freilos in Runde 1 und zweimaligem Nicht-Antreten ihrer Gegner war es der erste sportliche Sieg für Krawietz/Peschke.

Beide Paarungen servierten während der kompletten Spielzeit sehr effizient. Krawietz/Peschke gewährten ihren Kontrahenten bis weit in den dritten Satz keinen einzigen Breakball, ehe sie beim Stand von 5:3 doch ein Break abgaben und das Match nochmals spannend machten. Sie selbst nutzten drei ihrer sechs Breakbälle. Krawietz und Peschke ließen sich vom späten Rückschlag aber nicht verunsichern und entschieden die Partie mit ihrem dritten Break zum 9:7 nach 2:13 Stunden Spielzeit für sich.

Dem siegreichen Mixed-Doppel winkt ein gemeinsames Preisgeld von rund 116 000 Euro.